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Brennpunkt Onkologie: Nationaler Krebsplan erreicht das Parlament

Öffentliche, politische Informations- und Diskussionsveranstaltung der Deutschen Krebsgesellschaft

Berlin, 26.9.2012 - Das deutsche Gesundheitssystem ist geprägt durch seine föderale Vielfalt und eine große Zahl von Akteuren mit unterschiedlichen Sichtweisen. Entsprechend hoch sind die Hürden für eine Einigung über mögliche Strategien zur Verbesserung der Patientenversorgung. Im Fall des Nationalen Krebsplans ging der Anstoß von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aus; gemeinsam initiierten sie 2008 ein Kooperationsprogramm zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Versorgung Krebskranker in Deutschland. 2012, vier Jahre nach Start, ist die Umsetzung des Nationalen Krebsplans in greifbare Nähe gerückt: In einem ersten Schritt hatten sich zu Beginn des Jahres in einem Treffen die Vertreter der Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens unter Leitung von Minister Bahr bereits darauf verständigt, zentrale Empfehlungen der Experten eigenverantwortlich umzusetzen. Mittlerweile liegt auch ein Referentenentwurf des BMG vor, der den Rahmen für einen flächendeckenden Ausbau klinischer Krebsregister und eine organisierte Krebsfrüherkennung gesetzlich regeln soll.

Geht alles glatt, dann könnte das Gesetz bereits in der ersten Hälfte des nächsten Jahres in Kraft treten. Doch wie lässt sich der Erfolg der geplanten Maßnahmen sicherstellen und weiterentwickeln? Und welches Fazit ziehen die Beteiligten für die künftige Entwicklung von Gesundheitsstrategien. Das Programm der kommenden Brennpunkt-Veranstaltung verspricht eine spannende und rege Diskussion zu diesen wichtigen Fragen.

Programm als PDF herunterladen

Termin
Mittwoch, 26. September 2012
15:00 bis 18:00 Uhr

Kalkscheune Berlin 
Johannisstraße 2
10117 Berlin

Informationen zur Veranstaltung
erhalten Sie unter brennpunkt@krebsgesellschaft.de.

oder bei der
Pressestelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Tel.: 030 / 810 316 160 
Fax: 030 / 810 316 111
E-mail: presse@krebsgesellschaft.de  


Aktualisiert am: 26.10.12 - 14:05



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