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Prostatakrebs - Symptome
Typische Symptome, die frühzeitig auf einen bösartigen Prostatatumor hinweisen, gibt es nicht. Der Betroffene bemerkt zunächst nichts. Beschwerden treten meist erst dann auf, wenn die Geschwulst so groß geworden ist, dass sie auf die Harnröhre übergreift – die ein Stück weit durch die Prostata verläuft – oder aber wenn sich Tochtergeschwülste (Metastasen) außerhalb der Prostata, z.B. in Lymphknoten und Knochen, gebildet haben.
Folgende Symptome können auftreten:
- vermehrter Harndrang, insbesondere nachts
- Schwierigkeiten zu Beginn des Urinierens
- Unfähigkeit zu Urinieren (Harnverhaltung)
- schwacher oder unterbrochener Harnfluss
- Schmerzhafte Ejakulation
- Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
- Schmerzen in der Prostata
- starke Schmerzen im unteren Rückenbereich (Kreuzgegend), in Becken, Hüften oder Oberschenkeln (Ischiasschmerzen)
- weniger starke Erektion oder Impotenz
- verminderter Samenerguss
Oft handelt es sich bei derartigen Symptomen auch um Anzeichen einer gutartigen Prostatavergrößerung. Doch in rund zehn Prozent der Fälle steckt eine Krebserkrankung der Prostata dahinter. Deshalb: Suchen Sie in jedem Fall Ihren Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden bei sich beobachten. Das Beste was Ihnen passieren kann, ist, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt hat
Aktualisiert am: 04.05.11 - 12:30