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Non-Hodgkin-Lymphome – Früherkennung, Vorsorge
Wer gehört zu einer Risikogruppe?
Die Ursache von Non-Hodgkin-Lymphomen ist ungeklärt. Allerdings gibt es Faktoren, welche die Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit erhöhen. So wurden bei einigen Non-Hodgkin-Lymphomen Veränderungen an den Chromosomen festgestellt, die auf spontane Veränderungen des Erbguts zurückgehen. Diese nicht vererbbaren Chromosomenschäden können zur Entartung der Zellen und zum Tumorwachstum führen.
Radioaktive Strahlung, der Einfluss bestimmter chemischer Substanzen wie z.B. Lösungsmittel und Herbizide sowie eine erhöhte Aufnahme von Schwermetallen steigern das Risiko einer Erkrankung ebenfalls. Auch Virusinfektionen können möglicherweise eine Entwicklung des Non-Hodgkin-Lymphoms begünstigen.
Warnzeichen
Non-Hodgkin-Lymphome verursachen zunächst keine spezifischen Beschwerden. Vielmehr treten allgemeine Symptome wie bei Erkältungen oder lokalen Entzündungen auf:
- Appetitlosigkeit, Übelkeit, Völlegefühl und Sodbrennen
- ungewollter Gewichtsverlust
- Abgeschlagenheit, Blässe, Müdigkeit und gelegentlich
- Depressionen
- Juckreiz
- Nachtschweiß und Fieber
- Kopfschmerzen und Schmerzen in den Knochen, vor allem
- im Rücken und in den Beinen
Ein weiteres wichtiges Symptom sind chronisch geschwollene Lymphknoten, die in den meisten Fällen keine Schmerzen verursachen. Diese treten allerdings auch bei Infektionen auf, sind dann aber druckempfindlich und bilden sich nach Abklingen der Infektion wieder zurück.
(red)
Linktipps:Non-Hodgkin-Lymphom-Hilfe e. V. (
http://www.nhl-hilfe.de)
Der Verein Non-Hodgkin-Lymphome Hilfe e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Wetter (Ruhr). Sie sind eine Gruppe von Betroffenen, ihren Angehörigen, Partnern und Freunden, die versucht, die alltäglichen, persönlichen Probleme und Ängste gemeinsam zu bewältigen.
Quellen:
Michl Marlies: Basics Hämatologie, Urban und Fischer Verlag 2010
Aktualisiert am: 03.05.11 - 23:12