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Nierenkrebs - Vorbeugung

Wer gehört zu einer Risikogruppe?

Experten gehen davon aus, dass für das Auftreten eines Nierenkarzinoms verschiedene Faktoren gemeinsam verantwortlich sind. Als möglicher Risikofaktor für Nierenkrebs gilt aber das Rauchen. Auch erworbene Nierenzysten und die regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmittel scheinen die Entstehung eines Nierenkarzinoms zu fördern. Bei Frauen spielt vermutlich Übergewicht eine zusätzliche Rolle.

Eine chronische Niereninsuffizienz (Funktionsverlust der Nieren) und die selten vorkommende tuberöse Sklerose, eine vererbbare Erkrankung, erhöhen ebenfalls das Risiko eines Nierenkarzinoms. Außerdem besteht der Verdacht, dass Schadstoffe in der Umwelt (z.B. Kadmium aus Batterien) oder am Arbeitsplatz auch auf diesen Krebs Einfluss haben.

Fazit: Wenn Sie zu einer der genannten Risikogruppen gehören, so sollten Sie Ihren Arzt darauf hinweisen, damit gegebenenfalls entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können. Für Frauen und Männer über 45 Jahren kann in diesen Fällen einmal jährlich eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll sein. Achten Sie zudem auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und vermeiden Sie zu fettreiche Kost und Übergewicht. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie auch auf das Rauchen verzichten.

(red)


 
Quellen:
C. Fischer, R. Oberneder: Nierenzellkarzinom, in: Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien, Deutsche Krebsgesellschaft (Hrsg.), W. Zuckschwerdt Verlag 2008, S. 103-112 
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006

Fachliche Beratung
Prof. Dr. Claus Fischer
Urologische Klinik
Krankenhaus Hohe Warte
Bayreuth


Aktualisiert am: 14.04.11 - 22:50



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