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Leben mit dem Krebs
Die Diagnose „Krebs“ stellt für die meisten Betroffenen einen massiven Einschnitt in das bisherige Leben dar. Alles bisher Gewohnte und viele zukünftige Ziele scheinen zunächst in Frage gestellt.
Ängste vor der Rückkehr in den Alltag, Befangenheit im Umgang mit anderen Menschen, die Sorgen darüber, wie die Krankheit weiter verlaufen wird, Gefühle der Hilflosigkeit und Depressionen: all dies kann den Patienten in seinem Gleichgewicht erschüttern. Auch das Zusammenleben in der Familie kann dadurch besonderen Belastungen ausgesetzt sein.
Ein Patentrezept für den „richtigen“ Umgang mit den Problemen, die sich durch die Krebserkrankung ergeben, gibt es nicht.
Aber jeder kann einen Weg für sich finden. Wichtig ist, dass Sie sich aktiv darum bemühen und Ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Verschiedenste Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote können Ihnen dabei behilflich sein. Zögern Sie nicht, diese Angebote in Anspruch zu nehmen, wo immer Sie es für nötig halten.
Es geht um Ihre Lebensqualität!
Wichtige Kontaktadressen finden Sie im dunkelroten Channel „Leben mit Krebs“. Dort erhalten Sie auch Anregungen, wie Sie mit Ihrer veränderten Lebenssituation umgehen und auf welche Weise Sie selbst zu Ihrem Heilungs- und Genesungsprozess beitragen können.
Wenn Sie das Bedürfnis haben, mit Menschen zusammenzukommen, denen es ähnlich geht wie Ihnen, erhalten Sie an dieser Stelle auch Informationen über Selbsthilfegruppen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.
(red)
Quellen:
C. Fischer, R. Oberneder: Nierenzellkarzinom, in: Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien, Deutsche Krebsgesellschaft (Hrsg.), W. Zuckschwerdt Verlag 2008, S. 103-112
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
Fachliche BeratungProf. Dr. Claus Fischer
Urologische Klinik
Krankenhaus Hohe Warte
Bayreuth
Aktualisiert am: 14.04.11 - 22:48