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Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom - Ursache und Risikofaktoren

Die Ursachen für die Entstehung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) sind noch nicht endgültig geklärt, man kennt jedoch bestimmte Risikofaktoren. Das Risiko einer Erkrankung scheint mit dem Alter anzusteigen und auch Umwelt- und Ernährungsfaktoren, aber auch Infertilität und Kinderlosigkeit spielen wahrscheinlich eine Rolle. Schwangerschaften, aber auch die Einnahme der „Pille“ senken dagegen das Risiko.

Für Brust- und Eierstockkrebs sind zudem bestimmte Genveränderungen (Mutationen) bekannt, die das persönliche Risiko der Trägerin, an einem solchen Krebs zu erkranken, erhöhen. Man sagt dann, bei der Patientin liegt eine erbliche Disposition vor. Das bedeutet, es gibt Gene, die für das familiär gehäufte Auftreten von Eierstockkrebs und auch Brustkrebs verantwortlich sind. Dieses auf dem 17. Chromosom liegende Gen nennt sich BRCA-1 (BReast CAncer) und ist mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs und Eierstockkrebs verbunden. Ca. 50 Prozent der Frauen mit diesem Gen erkranken im Laufe ihres Lebens an Eierstockkrebs. Es gibt noch ein weiteres Gen (BRCA-2) auf dem Chromosom 13, welches aber für den Eierstockkrebs ein etwas geringeres Risiko aufweist, verglichen mit BRCA-1.

(red)


 
Quellen:
Kommission Ovar d. AGO e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren, W. Zuckschwerdt Verlag 2007
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006


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Prof. Beckmann Universitätsfrauenklinik Erlangen Dr. Löhberg
Universitätsfrauenklinik Erlangen
Dr. Thiel, MBA
Universitätsfrauenklinik Erlangen




Aktualisiert am: 26.09.11 - 15:25



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