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Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom - Leben mit dem Krebs
Die Diagnose „Krebs“ stellt für die meisten Betroffenen einen massiven Einschnitt in das bisherige Leben dar. Alles bisher Gewohnte und viele Ziele scheinen zunächst in Frage gestellt. Ängste vor der Rückkehr in den Alltag, Befangenheit im Umgang mit anderen Menschen, die Sorgen darüber, wie die Krankheit weiter verlaufen wird, Gefühle der Hilflosigkeit und Depressionen: All dies kann den Patienten in seinem Gleichgewicht erschüttern.
Frauen, die wegen eines Eierstockkrebses (Ovarialkarzinom) behandelt werden, müssen sich überdies der Tatsache stellen, dass sich ihre Sexualität verändern kann. Das kann erhebliche Auswirkungen auf Ihr Selbstverständnis und Selbstwertgefühl haben. Auch das Zusammenleben in der Familie kann dadurch besonderen Belastungen ausgesetzt sein.
Ein Patentrezept für den „richtigen“ Umgang mit den Problemen, die sich durch die Krebserkrankung ergeben, gibt es nicht. Aber jeder kann einen Weg für sich finden. Wichtig ist, dass Sie sich aktiv darum bemühen und Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Verschiedenste Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote können dabei behilflich sein.
(red)
Quellen:
Kommission Ovar d. AGO e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren, W. Zuckschwerdt Verlag 2007
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
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Aktualisiert am: 26.09.11 - 15:22