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Burkitt-Lymphom - Diagnose

Zunächst erfasst der Arzt die aktuellen Beschwerden des Patienten und dessen Vorgeschichte (Anamnese). Bei der körperlichen Untersuchung werden alle tastbaren Lymphknoten, die Leber, die Milz und der Nasen-Rachen-Raum (z.B. Mandeln) inspiziert. Außerdem führt der Arzt eine neurologische Untersuchung mit Prüfung der Hirnnerven durch.

Die endgültige Diagnose stellt sich in der Regel durch eine Gewebeprobenentnahme (Biopsie) aus dem Tumorgewebe (meist Lymphknoten). Diese wird zytologisch und histologisch untersucht. Zur bildgebenden Diagnostik werden Ultraschall, CT (Computertomographie) und MRT (Magnet-Resonanztomographie) verwendet, die den Befall von inneren Organen sichtbar machen können. Die Knochenmarkspunktion deckt auf, ob das Knochenmark befallen ist.

Im Blutanalysen werden verschiedene Parameter untersucht (großes Blutbild, Leber- und Nierenwerte, Erregersuche nach dem Epstein-Barr-Virus, HIV-Test).
Außerdem ist eine Liquor-Untersuchung (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) wichtig. Die Einteilung des Burkitt-Lymphoms erfolgt letztendlich nach der Tumormasse. Je weniger Organe befallen sind, desto günstiger ist die Prognose.

(red)



Quellen:
U. Dührsen: Burkitt-Lymphom, in: G. Ehninger, S. Petasch: Colloqium Onkologie 8. Update Hämatologie / Onkologie 2009, Lukon 2009, S. 82-83
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006


Aktualisiert am: 30.03.11 - 11:50



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