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Blasenkrebs, Harnblasenkrebs - Nachsorge und Rehabilitation

Die Nachsorge ist beim Harnblasenkrebs sehr wichtig und besteht nach der Therapie in den ersten zwei Jahren in vierteljährlichen Arztbesuchen und Untersuchungen. Dieses ist wegen eines möglichen Wiederauftretens des Krebses unerlässlich. Auch können Komplikationen durch die Therapie auftreten (z.B. mit der Darmersatzblase), die vom Arzt abgeklärt und rechtzeitig erkannt werden müssen. Später reichen halbjährliche Untersuchungen aus. Allgemein ist die Dauer der Nachsorge jedoch lebenslänglich.

Patienten sollten nach der Diagnose bzw. Therapie des Harnblasenkarzinoms zur besseren prognostischen Aussicht und Erhöhung der Lebensqualität jegliche beeinflussenden Risikofaktoren meiden (berufliche Risiken, Rauchen von Zigaretten, Kontakt mit Bilharziose-Erregern).

Die Übernahme in eine stationäre Anschlussbehandlung ist bei zystektomierten Patienten möglich. Es kommen jegliche Rehabilitationskliniken in Frage, die mit den somatischen und psychischen Problemen dieser Patienten vertraut sind. Berufliche und soziale Aktivitäten sind auch nach Zystektomie in der Regel uneingeschränkt möglich.

 (red)



Quellen:
[1] R. Andreesen, A. Böhle, C. Bokemeyer et al.: Harnblasenkarzinom, in: Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien, Deutsche Krebsgesellschaft (Hrsg.), W. Zuckschwerdt Verlag 2008
[2] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006

Fachliche Beratung
PD Dr. Jan Lehmann
Urologische Gemeinschaftspraxis
Kiel 


Aktualisiert am: 24.03.11 - 13:17



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