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NEWSLETTER  AUSGABE März 2010

I N H A L T

Termine

> Darmkrebsmonat März

Themen
> Krebsaktionstag 2010

> Dr. Philipp Rösler im Gespräch

Ärzte
> Arbeitsgemeinschaften im Video-Porträt

> Video-Interviews zu den Key-Note-Lectures

> Krebskongress on demand

> Fortbildungsportal „campus onkologie“

> Literaturtipp: Therapie des Prostatakarzinoms in der neuen S3-Leitlinie



Wichtige Links

Sehr geehrter User

Unter dem Motto „Strukturen verändern - Heilung verbessern“ haben rund 9.000 Teilnehmer auf dem 29. Deutschen Krebskongress in Berlin über aktuelle Entwicklungen in der Onkologie diskutiert. Dabei zeigte sich, dass sich die Heilungsraten bei vielen Krebsarten verbessert haben. Wichtige Themen auf vielen Veranstaltungen waren die zunehmende Personalisierung der Therapie, aber auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die in den zertifizierten Organkrebszentren beispielhaft umgesetzt wird.

Angesichts knapper finanzieller und wirtschaftlicher Ressourcen stellt die steigende Zahl von Krebserkrankungen auch neue Herausforderungen an das Gesundheitssystem. Zu diesem Thema bezog Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler im Rahmen eines Festvortrags Stellung. Die Aufzeichnung seiner Rede finden Sie bei uns im Netz

Als Publikumsmagnet erwies sich wieder der Krebsaktionstag, auf dem die Besucher Gelegenheit hatten, sich umfassend zu informieren und Experten direkt zu befragen. „Wir wollen dieses Thema enttabuisieren und die Angst nehmen“, sagte Kongresspräsident Prof. Werner Hohenberger, „denn Krebs ist zunehmend heilbar“.

Das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft lädt Sie ein zu einem nachträglichen Besuch auf dem DKK mit einer Vielzahl von Videos und Berichten, in denen sich die interessantesten Veranstaltungen und Aktivitäten des Kongresses widerspiegeln.

Ihr dkg-web-Team!

T E R M I N E

http://www.krebsgesellschaft.de/darmkrebs



Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebs-Erkrankung. In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts pro Jahr jeweils rund 37.200 Männer und 36.000 Frauen betroffen. Da ein rechtzeitig erkannter Darmkrebs sehr gute Heilungschancen hat, sollten mehr Menschen ab 50 Jahren die gesetzlich geförderten Früherkennungsmaßnahmen wahrnehmen. „Denn durch die Vorsorge-Koloskopie […] werden mehr Tumoren im Frühstadium diagnostiziert – und bei einer frühen Diagnose stehen die Heilungschancen sehr viel besser als bei Tumoren in fortgeschrittenen Stadien“, sagt Prof. Wolff Schmiegel, Vorsitzender der Zertifizierungskommission für Darmkrebszentren.

Informationen für Interessierte und Betroffene, ein Diskussionsforum sowie weiterführende Materialien (Broschüren, Patientenleitlinien, Krebssprechstunde) finden Sie bei uns:

http://www.krebsgesellschaft.de/darmkrebs

T H E M E N

Krebsaktionstag 2010



Am Sonntag nach dem Krebskongress öffnete das ICC einen Tag lang seine Türen zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung für Betroffene und Interessierte. Ein umfassendes Vortragsprogramm informierte über aktuelle Entwicklungen bei den wichtigsten Krebsarten. Zusätzlich präsentierten sich viele Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.

Diverse Aktionen luden zum Ansehen und Mitmachen ein: Michael Hoffmann, einer der besten Köche Deutschlands, kochte zusammen mit der Ernährungsexpertin Dr. Ute Gola. Das Video der Kochshow sowie die Rezepte finden Sie auf unseren Seiten.

Vor Ort war auch Autorin Annette Rexrodt von Fircks. Vor Jahren war sie selbst an Krebs erkrankt und erzählt im Interview von dieser schweren Zeit, aber auch, welche Überlebensstrategien Ihr geholfen haben, den Krebs zu besiegen. Sie spricht auch über ihr neues Buch „Dem Krebs davonleben“ und stellt Ihre Stiftung für krebskranke Mütter und Kinder vor.

http://www.krebsgesellschaft.de/dkk2010_krebsaktionstag

Dr. Philipp Rösler im Gespräch



Die drei Säulen des Nationalen Krebsplanes umfassen neue Therapien, Qualitätssicherung sowie die Prävention und Früherkennung von Krebs. Doch wie kann Innovation bei gleichzeitig hohem Kostendruck aussehen? Wie kann die breite Bevölkerung motiviert werden, Präventionsangebote auch anzunehmen? Diese und weitere Fragen erörtert Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler in seiner Festrede und in einem Interview anlässlich des DKK.

http://www.krebsgesellschaft.de/dkk_2010_roesler

Ä R Z T E

Hinweis der Redaktion: Einige Links der folgenden Themen führen zunächst zu einer LOGIN-SEITE da die Inhalte laut Heilmittelwerbegesetz nur Fachleuten zugänglich gemacht werden dürfen.

Arbeitsgemeinschaften im Video-Porträt



Unter dem Dach der Deutschen Krebsgesellschaft engagieren sich zahlreiche Arbeitsgemeinschaften (AG) mit vielfältigen Aktivitäten für Forschung, Behandlung und Prävention von Krebs. In unseren Interviews direkt vom DKK geben die Sprecher einen Überblick über die Tätigkeit der AGs und stellen ihre aktuellen Projekte vor.

http://www.krebsgesellschaft.de/dkk2010_ag

Video-Interviews zu den Key-Note-Lectures



In unseren Videointerviews werden zu den häufigsten Tumorentitäten - Mammakarzinom, Prostatakarzinom, kolorektales Karzinom, Lungentumoren, Hauttumoren und Leukämie – sowie zur translationalen Forschung die wichtigsten Erkenntnisse vom DKK 2010 von Experten zusammengefasst.

http://www.krebsgesellschaft.de/dkk2010_keynote

Krebskongress on demand



Im Bereich „Krebskongress on demand“ haben Sie gegen eine Gebühr ein Jahr lang Zugriff auf alle Videos, Postersitzungen und Vorträge vom DKK 2010.

http://www.krebsgesellschaft.de/dkkondemand

Fortbildungsportal „campus onkologie“



Pünktlich zum 29. Deutschen Krebskongress ging das neue Fortbildungsportal der Deutschen Krebsgesellschaft online: Der campus onkologie wird als onkologisches Online-Lehrbuch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den vier häufigsten Krebserkrankungen multimedial präsentieren. Dabei bietet der campus onkologie für den deutschsprachigen Raum zum ersten Mal ein Format, das aktuelle und hochwertige Lehrinhalte als online-Vorlesung erfahrbar macht. Sie finden das Portal – vorerst noch in einer Demoversion – unter folgendem Link:

http://www.campus-onkologie.de

Literaturtipp: Therapie des Prostatakarzinoms in der neuen S3-Leitlinie



Durch die PSA-gestützte Früherkennung werden immer mehr Prostatakarzinome entdeckt, die ohne Screening unerkannt geblieben wären. Vor diesem Hintergrund gewinnen defensive
Strategien an Bedeutung. Die aktuelle S3-Leitlinie trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem sie „active surveillance“ und „watchful waiting“ als gleichberechtigte Therapieoptionen beim lokal begrenzten Prostatakarzinom empfiehlt. Lesen Sie dazu einen Beitrag von L. Weißbach et al. in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Urologe“.

http://www.krebsgesellschaft.de/pca_s3ll

W I C H T I G E     L I N K S

http://www.krebsgesellschaft.de/onkoscout

http://www.krebsgesellschaft.de/gesundheitsservice

http://www.krebsgesellschaft.de/besser-wissen



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