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19.10.2012 - PET bei Brustkrebs: Nutzen noch unklar
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| Ob Brustkrebspatientinnen vom Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie profitieren könnten oder nicht, lässt sich derzeit nicht sicher beurteilen |
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In der Krebsforschung konzentrieren sich Wissenschaftler nicht nur auf wirkungsvollere Therapien. Im Fokus steht auch die Entwicklung neuer Diagnosetechniken, um die Früherkennung von Krankheiten und die Therapieplanung zu verbessern. Deshalb geraten immer wieder neue Diagnoseverfahren auf den Prüfstein, die sich mit den altbewährten Methoden messen lassen müssen. So zuletzt die sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET) allein oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) bei Brustkrebs. Wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem jetzt veröffentlichten vorläufigen Bericht mitteilte, kann aufgrund mangelnder vergleichender Studien derzeit kein Nutzen des Verfahrens abgeleitet werden.
Untersucht hatten die Experten des IQWiG den Einsatz der PET allein oder in Kombination mit CT bei Brustkrebs für verschiedene Zwecke: Um das Tumorstadium zu bestimmen, um zu untersuchen, ob die Therapie anspricht, und um einen Rückfall von Brustkrebs zu erkennen. Mit dem Einsatz der PET verband sich auch die Hoffnung, besser zwischen bös- und gutartigen Tumoren unterscheiden zu können. Die Experten des IQWiG interessierte jedoch noch weit mehr: Sie wollten wissen, ob die Patientinnen unmittelbaren Nutzen aus dem Einsatz der PET ziehen, etwa in Form besserer Überlebenschancen, einer verbesserten Lebensqualität oder dahingehend, dass ihnen unnötige Behandlungen oder weitere diagnostische Eingriffe erspart blieben.
Doch zu wenige aussagekräftige Studien wurden weltweit bislang durchgeführt, um diesbezüglich endgültige Aussagen treffen zu können. Vor allem ein Vergleich zu anderen bereits etablierten Diagnoseverfahren wie Ultraschall sei bislang nicht möglich.
Quelle: Pressemitteilung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vom 9. Oktober 2012
Ausführliche Informationen zu Brustkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(kvk)
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