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14.09.2012 - Chemotherapie beim Neuroblastom

Frühes Ansprechen auf die Therapie des Nerventumors bedeutet offenbar eine bessere Prognose
Neuroblastome, Tumoren des Nervengewebes, neigen mitunter zu einem Krankheitsrückfall. Eine Chemotherapie, Induktionschemotherapie, wird dann häufig empfohlen, um den Tumor vor weitergehenden Therapien zu verkleinern. Spricht der Tumor während dieser Induktionschemotherapie bereits zu einem frühen Zeitpunkt gut auf die Behandlung an, bestehen bessere Überlebensaussichten. Dies berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer.

In der Studie wurde bei Patienten mit Hoch-Risiko-Neuroblastom mithilfe der Computertomographie oder Magnetresonanztomographie die Größe des Tumors zum Zeitpunkt der Diagnose und nach zwei bis drei Zyklen Induktionschemotherapie ermittelt. Anschließend wurde der Krankheitsverlauf bei den Patienten beobachtet. Es stellte sich heraus, dass Patienten, die keinen Krankheitsrückfall erlitten, besser auf die Induktionschemotherapie angesprochen hatten: Die Größe ihres Tumors war nach zwei bis drei Zyklen deutlich stärker zurückgegangen als bei Patienten mit späterem Rückfall.

Ein frühes Ansprechen auf die Behandlung, so die Studienautoren, sei mit einem besseren Fünf-Jahres-rückfallfreien-Überleben verbunden gewesen.


Quelle:
Yoo, S. Y. et al.: The degree of tumor volume reduction during the early phase of induction chemotherapy is an independent prognostic factor in patients with high-risk neuroblastoma. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 5. September 2012, DOI: 10.1002/cncr.27775

(kvk)
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