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10.08.2012 - Chemotherapie bei fortgeschrittenem Gebärmutterkörperkrebs
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| Die adjuvante Chemotherapie ist bei fortgeschrittenem Gebärmutterkörperkrebs der alleinigen Bestrahlung überlegen |
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Krebs der Gebärmutter, das sogenannte Endometriumkarzinom, kann im fortgeschrittenen Stadium III und IV) offenbar am besten mit einer unterstützenden (adjuvanten) Chemotherapie nach der Operation in Kombination mit Strahlentherapie behandelt werden. Auf den Überlebensvorteil, der sich durch die adjuvante Chemotherapie ergibt, weisen bereits die Leitlinien zur Therapie von Gebärmutterkörperkrebs hin. Er hat sich jetzt in einer aktuellen Studie bestätigt. Wie in einem Bericht zur Studie in der Fachzeitschrift gynäkologie + geburtshilfe geschildert wird, bleiben die Gründe für das bessere Wirken der Chemotherapie gegenüber der Bestrahlung allerdings nach wie vor im Dunkeln.
Ermittelt wurden die Überlebensdaten von fast 400 Patientinnen mit fortgeschrittenem Gebärmutterkörperkrebs im Stadium III oder IV. Wiederum zeigte sich, dass eine adjuvante Chemotherapie mit Platin und Taxol die Überlebenszeiten verbessert und das Fortschreiten der Krankheit verzögert. Doch weder die Art des Befalls von Lymphknoten noch ein Befall des Bindegewebes im Bereich des Gebärmutterhalses hatten Einfluss auf diese bessere Prognose.
Die Forscher hatten gehofft, anhand bestimmter Tumoreigenschaften wie seines Ausbreitungscharakters die Ursachen für die Wirksamkeit einer Tumortherapie bei fortgeschrittenem Endometriumkarzinom identifizieren zu können. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht.
Quelle: Gynecol Oncol 2012; 125: 87-93; nach: Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Warum wirkt Chemo besser als Radiatio? gynäkologie + geburtshilfe, 2012, 17(3):15
Ausführliche Informationen zu Gebärmutterkörperkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(kvk)
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