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19.02.2009 - Durch körperliche Bewegung Dickdarmkrebs vorbeugen
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| Zusammenfassende Studie bestätigt vorbeugenden Effekt von körperlicher Aktivität |
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Körperliche Aktivität senkt sowohl bei Frauen als auch bei Männern das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler im British Journal of Cancer nach einer zusammenfassenden Auswertung von insgesamt 52 Studien, die sich mit dem Zusammenhang von Bewegung und der Häufigkeit von Dickdarmkrebs beschäftigt hatten. Die Forscher stellten bei Personen mit der größten körperlichen Aktivität gegenüber jenen mit der geringsten eine Senkung des Erkrankungsrisikos um knapp ein Viertel fest.
Die Art der Bewegung spielte dabei nach Aussage der Studienleiterin Kathleen Y. Wolin keine Rolle. Ob sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Joggen, Radfahren oder berufsbedingte Bewegung wie lange Fu§wege, Heben, Graben - in jedem Fall sank das Darmkrebsrisiko. Das spräche laut Wolin dafür, dass es sich um einen robusten Zusammenhang handele. Körperliche Bewegung sei offenbar einer der besten Wege, der Entstehung von Darmkrebs vorzubeugen. Das gelte allerdings nicht für Krebs, der den Enddarm, das so genannte Rektum, betrifft.
Dickdarmkrebs ist in Deutschland sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken nach Angaben des Robert Koch-Instituts rund 37.000 Männer und 36.000 Frauen daran. Auch wenn die Sterblichkeit an der Erkrankung seit Mitte der 1970er Jahre kontinuierlich abnimmt, ist Darmkrebs noch immer die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.
Quellen: British Journal of Cancer (Onlinevorabveröffentlichung am 10. Februar 2009, doi: 10.1038/sj.bjc.6604917) (englisch) Pressemitteilung der Washington University School of Medicine vom 11. Februar 2009 (englisch)
Ausführliche Informationen zu Dickdarmkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft
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