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20.01.2012 - Brustkrebsgene in zweiter Generation: Betroffene erkranken früher
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| Offenbar erkranken Trägerinnen der Brustkrebsgene BRCA 1 oder 2 in einem früheren Lebensalter als die Generation vor ihnen |
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Ein erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs haben Frauen, die bestimmte Veränderungen im Erbgut, die sogenannten Brustkrebsgene BRCA 1 und BRCA 2, tragen. Sie erkranken nicht nur häufiger an Brust- oder Eierstockkrebs als Frauen ohne diese Genveränderungen, sondern auch deutlich früher. Wissenschaftler berichteten jetzt in der Fachzeitschrift Cancer, dass sich das frühe Erkrankungsalter offenbar sogar noch von einer Generation zur nächsten nach vorn verlagert.
Die Forscher identifizierten in einer Gruppe von Brustkrebspatientinnen mit Veränderungen in den Brustkrebsgenen BRCA 1 oder BRCA 2 diejenigen, in deren Familie bereits eine Angehörige einer früheren Generation aufgrund dieser Genveränderung an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt war. Es zeigte sich, dass die nachfolgende Generation rund sechs Jahre früher als ihre Verwandten erkrankte. Während die ältere Generation bei der Diagnose im Durchschnitt 48 Jahre alt war, wurde die Diagnose bei den Jüngeren im 42. Lebensjahr gestellt.
Die Studienautoren schließen aus ihren Daten auf eine zeitliche Vorverlagerung des Erkrankungsalters bei erblich bedingtem Brust- und Eierstockkrebs. Frauen, die die entsprechenden Genveränderungen in mindestens zweiter Generation tragen, sollten rechtzeitig Angebote zur Früherkennung erhalten und wahrnehmen, so die Empfehlung.
Quelle: Litton, J. K. et al.: Earlier age of onset of BRCA mutation-related cancers in subsequent generations. Cancer 2012, 118(2):321-325
Ausführliche Informationen zu Brustkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(ks)
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Hautkrebs – Krankheit mit vielen Facetten.
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