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25.08.2011 - Berufsrisiko Krebs
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| In bestimmten Industriezweigen besteht ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen der oberen Verdauungs- und Atemwege |
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Die Entstehung von Krebs kann durch äußere Faktoren begünstigt werden. So haben Angehörige bestimmter Berufsgruppen der Industrie ein erhöhtes Risiko für Krebs im oberen Verdauungs- und Atmungstrakt, wie eine neue europaweite Studie im International Journal of Cancer zeigte.
In der Untersuchung werteten die Forscher die Daten von Patienten aus, die an Krebs der Mundhöhle, des Rachens, des unteren Schlunds (Hypopharynx), des Kehlkopfes oder der Speiseröhre litten. Dabei berücksichtigten sie neben anderen möglichen Einflussfaktoren wie dem Rauchen und dem Alkoholkonsum die beruflichen Tätigkeiten der Patienten. Ein erhöhtes Krebsrisiko ergab sich bei Männern für verschiedene Berufsgruppen, darunter Dachdecker, Stahlbetonarbeiter, Hafenarbeiter, Arbeiter im Straßenbau, Bauarbeiter und Arbeiter im Güterverkehr. Bei den meisten Berufsgruppen bestand dabei ein Zusammenhang zur Dauer der Erwerbstätigkeit: Je länger die Tätigkeit bereits ausgeübt worden war, desto höher war das Krebsrisiko. Ein erhöhtes Krebsrisiko zeigte sich zudem für Holzfäller sowie für Bauern, die Milchwirtschaft betrieben. Bei Frauen war der Zusammenhang zwischen bestimmten Berufsgruppen und dem Risiko für Krebs des oberen Verdauungs- und Atmungstrakts weniger deutlich.
Die aktuellen Ergebnisse stünden im Einklang mit den Erkenntnissen aus früheren Untersuchungen, so die Studienautoren.
Quelle: Richiardi, L. et al.: Occupation and risk of upper aerodigestive tract cancer: The ARCAGE study. International Journal of Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 16. August 2011, DOI: 10.1002/ijc.26237
Ausführliche Informationen zu Kopf-Halstumoren und Krebs der Speiseröhre finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(ks)
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