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14.07.2011 - Wenn die HPV-Infektion nicht verschwindet
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| Eine bleibende HPV-Infektion steigert bei Gebärmutterhalskrebs nach abgeschlossener Therapie das Risiko für einen Rückfall |
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Der wichtigste Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs sind humane Papillomviren (HPV). Doch offenbar wird nicht nur die Entstehung des Krebses durch die Viren begünstigt, auch das Risiko für einen Rückfall steigt, wenn die Infektion mit den Erregern nicht beseitigt wird. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer.
In der Untersuchung wurden die Daten von Patientinnen analysiert, die an lokal fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs litten und mit einer Strahlentherapie behandelt wurden. Vor und nach Abschluss der Strahlentherapie wurden mehrere Tests auf HP-Viren durchgeführt.
Bei einem Teil der Patientinnen blieb die HPV-Infektion nach der Strahlentherapie bestehen. Diese Patientinnen erlitten häufiger einen Rückfall der Erkrankung als Patientinnen, bei denen die HPV-Infektion verschwunden war. In der statistischen Analyse erwies sich eine in den ersten drei Monaten nach Abschluss der Strahlentherapie weiterbestehende HPV-Infektion als ein wichtiger Risikofaktor für einen Krankheitsrückfall.
Einer Infektion mit krebserregenden HP-Viren kann durch eine Impfung vorgebeugt werden. Für Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren wird diese Impfung in Deutschland kostenfrei von den Krankenkassen angeboten. Sie sollte, bestehend aus mehreren Teilimpfungen, möglichst vor dem ersten Sexualverkehr abgeschlossen sein. Dadurch könne, so die Hoffnung, die Ansteckungsgefahr und damit auch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und andere durch HP-Viren ausgelöste Krebsarten etwa im Kopf-Halsbereich gesenkt werden.
Quelle: Yong Jung Song et al.: Persistent human papillomavirus DNA is associated with local recurrence after radiotherapy of uterine cervical cancer. International Journal of Cancer 2011, 129(4):896-902
Ausführliche Informationen zur HPV-Impfung und Gebärmutterhalskrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(ks)
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