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06.09.2010 - Hoher Standard beim Mammographie-Screening
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| Dem Screening-Programm für die Früherkennung von Brustkrebs wird eine hohe Qualität bescheinigt |
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Das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gewährleistet versicherten Frauen eine Versorgung auf höchstem Niveau. Das geht aus dem ersten Qualitätsbericht hervor, den die Kooperationsgemeinschaft Mammographie jetzt veröffentlichte. Nach Aussage von Dr. Wolfgang Aubke, dem Beiratsvorsitzenden der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, gäbe es im deutschen Gesundheitswesen keinen Bereich mit einem dem Mammographie-Screening-Programm vergleichbaren Standard.
Der Bericht umfasst die Auswertung bezüglich der Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Screening-Programms aus den ersten drei Jahren nach Einführung von 2005 bis 2007. Die Anforderungen an die Qualität des Programms würden demnach erfüllt. So müssten beispielsweise nur 0,75 Prozent der Untersuchungen aufgrund von Mängeln an der Bildqualität wiederholt werden, was deutlich unter dem geforderten Grenzwert von bis zu drei Prozent und dem empfohlenen Wert von bis zu einem Prozent läge. Bei ca. fünf Prozent der Teilnehmerinnen zeigte sich in der Mammographie ein auffälliger Befund, so dass sie zur Abklärung erneut eingeladen wurden. Rund 95 Prozent der Frauen folgten dieser Aufforderung.
Mit einem Anteil von 29 Prozent ist Brustkrebs in Deutschland bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken nach Angaben des Robert Koch-Instituts rund 58.000 Frauen neu daran. Wird Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, bestehen inzwischen gute Heilungsaussichten. Ziel des Mammographie-Screenings ist es, durch eine frühere Diagnose die Sterblichkeit an der Erkrankung deutlich zu senken.
Quelle: Qualitätsbericht 2005–2007. Ergebnisse des Mammographie-Screening-Programms in Deutschland. Hrsg. Kooperationsgemeinschaft Mammographie, Juni 2010 Pressemitteilung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie vom 27. August 2010
Weitere Informationen zum Brustkrebs-Screening finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(ks)
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