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29.07.2010 - Schwarzer Hautkrebs: Auch bei dunkler Hautfarbe möglich
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| Eine dunkle Hautpigmentierung macht gegen Hautkrebs nicht immun |
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Sonnenlicht und häufige Sonnenbrände gelten als die bedeutendsten Risikofaktoren für schwarzen Hautkrebs. Doch auch dunkelhäutige Menschen, die erfahrungsgemäß nicht so leicht einen Sonnenbrand bekommen, sind vor dem malignen Melanom offenbar nicht sicher. Das berichteten US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Archives of Dermatology.
Die Forscher untersuchten, wie oft von 1992 bis 2004 Fälle von schwarzem Hautkrebs im Bundesstaat Florida im Vergleich zu den Gesamt-USA vorkamen. Dabei berücksichtigten sie neben dem Lebensalter der Erkrankten auch deren Geschlecht und Herkunft. Es zeigte sich, dass schwarzer Hautkrebs unter den männlichen Hispanics in Florida zu 20 Prozent häufiger vorkam als unter den männlichen Hispanics in den USA. Umgekehrt war es bei den Frauen: Weibliche Hispanics erkrankten in Florida zu 30 Prozent seltener. Und noch ein Unterschied fand sich bei den Frauen: Unter nicht-hispanischen Schwarzen in Florida kam schwarzer Hautkrebs zu 60 Prozent häufiger vor als unter nicht-hispanischen Schwarzen in den USA.
Die Studie zeige, so die Forscher, dass eine dunkle Hautpigmentierung nicht immun gegen das maligne Melanom mache. Menschen aller Hautfarbe sollten deshalb regelmäßig selbst ihre Haut auf Veränderungen untersuchen oder von einem Spezialisten begutachten lassen. Und auch dunklen Hauttypen wird empfohlen, beim Aufenthalt in der Sonne Sonnenschutzmittel zu verwenden, um die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen.
Quellen: Rouhani, P. et al.: Increasing Rates of Melanoma Among Nonwhites in Florida Compared With the United States. Archives of Dermatology 2010, 146(7):741-746 MedlinePlus vom 20. Juli 2010
Weiterführende Informationen zu Hautkrebs und zur Hautkrebsvorsorge finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft
(ks)
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