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15.06.2010 - Nach Brustkrebs: Körperliche Bewegung fördern
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| Ein spezielles Bewegungs- und Entspannungsprogramm soll Patientinnen nach der Brustkrebsoperation helfen, ihr Befinden zu verbessern |
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Nicht nur eine Brustkrebserkrankung selbst verursacht in fortgeschritteneren Stadien körperliche Beschwerden – auch die mit der Krankheit verbundenen Ängste und Sorgen und die Therapien können das Befinden der Patientinnen erheblich beeinträchtigen. Das Körpergefühl durch Bewegung zu verbessern, insgesamt die Beweglichkeit zu steigern und die innere Ausgeglichenheit zu fördern, ist das Ziel eines neuen Programms, das die Medizinische Hochschule Hannover betroffenen Frauen nach der Brustkrebsoperation unter dem Titel „Bewegen und Entspannen – Impulse für mehr Lebensqualität“ anbietet.
Während des insgesamt drei Monate dauernden Programms treffen sich die Teilnehmerinnen einmal pro Woche für zwei Stunden. Sie erlernen dabei unter Anleitung von Experten aus der Rehabilitationsmedizin, der Psychosomatik/Psychotherapie und der Frauenheilkunde Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Darüber hinaus erhalten die Patientinnen Informationen, die ihnen im Umgang mit der Krankheit weiterhelfen können. So werden Themen wie der Umgang mit chronischer Erschöpfung (Fatigue), der Wiedereinstieg in den Beruf, Ernährung, die Teilnahme am sozialen Leben oder krankheitsbezogene Ängste und Sorgen besprochen. Auch ein Austausch zwischen den Teilnehmerinnen ist möglich.
Gefördert und unterstützt werden das Programm und eine begleitend durchgeführte wissenschaftliche Studie vom Verein Susan G. KOMEN Deutschland e.V., einer inzwischen weltweit aktiven Brustkrebs-Initiative, sowie der Niedersächsischen Krebsgesellschaft e.V.
Quelle: Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover vom 2. Juni 2010
Ausführliche Informationen zu Brustkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(ks)
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