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23.04.2010 - Mündige Brustkrebspatientinnen ausbilden

Ursula Goldmann-Posch, Gründerin von mamazone, erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande
Ursula Goldmann-Posch, Gründerin von mamazone-Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., der größten Patientinnen-Initiative im Kampf gegen Brustkrebs, erhielt am 21. April diesen Jahres das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Medizinjournalistin und Buchautorin wurde für ihr Engagement zur Verbesserung der Situation von Brustkrebspatientinnen ausgezeichnet.

Ministerpräsident Horst Seehofer würdigte insbesondere den Einsatz Goldmann-Poschs bei der Vermittlung von Informationen über neueste Erkenntnisse zur Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Brustkrebs an die Betroffenen und ihre Angehörigen. 1999 gründete die jetzt Ausgezeichnete den gemeinnützigen Verein mamazone e.V., der heute mit rund 1500 Mitgliedern und einem wissenschaftlichen Beirat aus 26 Brustkrebsexperten mit internationalem Ruf die größte und aktivste Brustkrebs-Patientinnen-Initiative in Deutschland darstellt. Ziel der Vereinsgründung war es, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Brustkrebspatientinnen, behandelnden Ärzten und Wissenschaftlern zu verbessern, um den betroffenen Frauen eine bessere Ausgangsposition im Umgang mit ihrer Krankheit zu verschaffen. Auf dem jährlich stattfindenden Patientinnen-Kongress „Projekt Diplompatientin“ erhalten Patientinnen eine Fortbildung in Sachen Brustkrebs, die sich an den jeweils neuesten Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Zudem fungierte Ursula Goldmann-Posch als Initiatorin zweier wichtiger Stiftungen: Der Stiftung „PATH – Patienten Tumorbank der Hoffnung“, bei der Brustkrebspatientinnen Tumorgewebe für eventuelle spätere Analysen und Therapieentwicklungen kostenlos einfrieren können, sowie der Stiftung PONS – Patienten Orientierte Nachsorge Stiftung, die helfen soll, die Situation von Frauen nach Abschluss der Brustkrebstherapie zu verbessern.


Quelle:
Pressemitteilung mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. vom 21. April 2010

Ausführliche Informationen zu Brustkrebs finden Sie hier auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

(ks)
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