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Metastasen, Metastasierung
Krebszellen, die ihren Entstehungsort – den so genannten Primärtumor – verlassen, können sich in anderen Organen des Körpers niederlassen, sich dort vermehren und Tumorabsiedlungen (Metastasen) bilden. Metastasen sind also keine zusätzliche Krebserkrankung. Es handelt sich vielmehr um die gleiche Krebserkrankung (z.B. Brustkrebs), die sich in verschiedene Organe auf dem Blut- oder Lymphweg ausgebreitet hat (z.B. Knochen- oder Lebermetastasen des Brustkrebses). Die Zellen gutartiger Tumoren vermehren sich zwar ebenfalls unkontrolliert, verlassen jedoch ihren Entstehungsort nicht, d.h. bei gutartigen Tumoren treten keine Metastasen auf.
(red)
Quellen:
R. Kath, A. Grothey: Lokales Tumorwachstum, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 93-100
Aktualisiert am: 23.05.11 - 18:39