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10 Regeln senken das Krebsrisiko
Risikofaktor Rauchen
Wer raucht, attackiert seine Gesundheit auf breiter Front. 27 Krankheiten nennt allein die Weltgesundheitsorganisation (WHO), bei deren Entstehung Rauchen eine Rolle spielt. Herz- und Lungenerkrankungen, Schlaganfälle und Krebserkrankungen sind nur einige davon. Kein Wunder also, dass die Lebenserwartung für Raucher deutlich unter der von Nichtrauchern liegt. Von den Menschen, die ihr Leben lang rauchen, muss die Hälfte damit rechnen, vorzeitig zu versterben. Wer vor dem 60. Lebensjahr verstirbt, verliert dadurch ca. 20 Lebensjahre. Aufhören lohnt sich also, und zwar in jedem Alter. Gefäßverkalkungen, die durch das Rauchen bedingt sind, bilden sich zurück, und auch die Lungenfunktion verbessert sich deutlich. Lebensqualität und körperliche Belastbarkeit nehmen spürbar zu. Die Zahlen sprechen eindeutig für die „Ex-Raucher“:
- Herzinfarkt: Nach anderthalb Jahren ist das Risiko wieder genauso niedrig wie bei Nichtrauchern.
- Schlaganfall: Nach zwei Jahren ist das Risiko wieder auf dem Niveau eines Nichtrauchers.
- Lungenkrebs: Nach 10 bis 20 Jahren Rauchstopp ist das Lungenkrebsrisiko nur noch doppelt so hoch, wie bei einem Menschen, der nie geraucht hat. Die meisten Raucher, die wirklich aufhören wollen, schaffen es, ihre Gewohnheit von einem Tag auf den anderen selbst zu beenden. Reicht die eigene Kraft nicht, sollte man sich helfen lassen. Ihr Arzt berät Sie bei der Auswahl der geeigneten Methode.
Aktualisiert am: 06.06.11 - 21:00