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Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben den 29. Deutschen Krebskongress unter das Motto „Strukturen verändern – Heilung verbessern“ gestellt. Und auch wir haben uns verändert: Es ist uns erfreulicherweise gelungen, die attraktive Reihe der Keynote-Lectures und State-of-the-Art Vorträge noch deutlich zu erweitern. Dabei ist es uns eine besondere Freude, dass wir in diesem Jahr erstmals auch internationale Spitzenforscher für die Keynote-Lectures sowohl zu den Haupttumorarten und der akuten Leukämie als auch zum Thema Versorgungsstrukturen gewinnen konnten.

So wird beispielsweise Herr Professor Richard M. Goldberg aus North Carolina zum Thema „Treatment of patients with advanced colorectal cancer“, Professor Peter T. Scardino vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center über „Management of localized prostate cancer“ und Professor G. Bepler zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC sprechen. Darüber hinaus ist es uns gelungen, Herrn Professor John E. Niederhuber, den Präsidenten des National Cancer Institutes aus den USA, für eine Vorlesung über die Struktur und die Ziele des NCI – besonders auch im Hinblick auf die Zentrenbildung in den USA – nach Berlin einzuladen. Mit diesen zentral platzierten Schlüsselvorträgen möchten wir Ihnen als Teilnehmern des 29. Deutschen Krebskongresses eine hochkarätige komprimierte Zusammenfassung der internationalen Standards auf den jeweiligen Gebieten der Onkologie geben und freuen uns auf Ihre rege Teilnahme.

Und noch ein Novum gibt es in diesem Jahr: Wie Sie wissen, hat sich der Deutsche Krebskongress in den letzten Jahren zum bundesweit größten Forum für onkologische Fort- und Weiterbildung und einer wichtigen Plattform für die Diskussion gesundheitspolitischer Themen und Fortschritte entwickelt. Vor allem für unsere jüngeren Kollegen war es jedoch nicht immer leicht, die jeweils relevanten Sitzungen aus einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen herauszufiltern. Um den Kongressbesuch optimal planen zu können, haben wir für den 29. Deutschen Krebskongress Programmstränge – die so genannten „Tracks“ – für die jeweiligen Teilgebiete der Onkologie sowie für die Palliativmedizin, die Supportivtherapie und die Versorgungsstrukturen/Leitlinien entwickelt. So können Sie sich beispielsweise auf einen Blick umfassend über alle auf dem Kongress angebotenen Sitzungen zum Thema gynäkologische Tumoren oder Neuroonkologie informieren und so ihren individuellen Kongresstag zusammenstellen.

Wir hoffen, dass wir den Deutschen Krebskongress mit diesen Neuerungen für Sie noch attraktiver gestaltet haben und freuen uns, Sie in Berlin begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. med W. Schmiegel, Kongresspräsident


Aktualisiert am: 14.01.11 - 17:07



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