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Magenkrebs
Bösartige Tumoren des Magens (Magenkrebs, Magenkarzinom) entwickeln sich meist in der Magenschleimhaut. Sie gehen zu 95 Prozent vom Drüsengewebe aus. Man spricht daher auch von Adenokarzinomen. Viel seltener sind Tumoren des lymphatischen Gewebes im Magen (sog. MALT-Lymphome) und der Muskulatur (Sarkome bzw. Gastrointestinale Stromatumoren). Im Folgenden werden nur Adenokarzinome besprochen.
Häufigkeit
Pro Jahr erkranken in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts etwa 18.780 Personen an Magenkrebs, davon rund 11.000 Männer. Unter Männern stellt Magenkrebs die fünfthäufigste Tumorerkrankung dar, unter Frauen die sechsthäufigste. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei 70 und für Frauen bei 75 Jahren. Trotz mittlerweile rückläufiger Erkrankungszahlen gehört Magenkrebs noch immer zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass Magenkrebs meist zu spät erkannt wird. Die Aussicht auf Heilung ist dann gering.
(red)
Fachliche Beratung
Prof. Dr. Michael Stahl
Klinik für intern. Onkologie und Hämatologie
Kliniken Essen-Mitte
Aktualisiert am: 01.02.10 - 16:30
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