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Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Onkologie

(als Sektion der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie)

Aktuelles / Veranstaltungen


 
Prof. Arnulf Hölscher auf dem DKK 2012:
"Die Rolle der Chirurgie im onkologischen Behandlungskonzept"
Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Radiotherapeuten und internistischen Onkologen ist die Basis einer modernen Tumortherapie. Dies spiegelt sich auch in aktuellen chirurgischen Studienkonzepten wider, so Prof. Dr. Arnulf Hölscher im Interview. Der DKK als fachübergreifender, onkologischer Kongress bietet daher auch für Chirurgen eine interessante Plattform zum Austausch. [zum Interview]

Ziele und Schwerpunkte

Folgende Punkte sollten dabei mit dem Ziel einer gemeinsamen Chirurgisch- Onkologischen Plattform unter dem Dach der DGCH gemeinsam angegangen werden:
  • Vertretung einer gemeinsamen Position gegenüber anderen Gesellschaften, Institutionen oder Verbänden
  • Inhaltliche Definition und Organisation eines gemeinsamen Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramms für die Chirurgische Onkologie
  • Abstimmung im Rahmen des strukturierten Leitlinienverfahrens der AWMF und deren Vereinbarung mit der Krebsgesellschaft.
  • Erarbeitung gemeinsamer Positionen der chirurgischen Fächer bzgl. der immer umfangreicher werdenden Konzepte zur Zertifizierung von Organ-Krebszentren und von interdisziplinären Tumorzentren.
  • Entwicklung gemeinsamer Konzepte zur Planung und Finanzierung von Studien mit entsprechender Gewichtung gegenüber den Partnern z.B. aus der medizinischen Onkologie oder der Strahlentherapie.
Die Weiterentwicklung der CAO als chirurgisch-onkologische Plattform der chirurgischen Fachgesellschaften unter dem Dach der DGCH, die nicht zuletzt auch abhängig ist von weiteren Strukturentwicklungen unserer der Gesellschaft, sollte unter neuer Leitung in diesem Jahr zu einem Abschuss kommen.

Struktur der CAO

Die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), die mit Weiterentwicklung der DGCH zu einer Dachgesellschaft aller chirurgischen Fachgesellschaften von einer Arbeitsgemeinschaft in eine Sektion übergeführt wurde, hat vor über zwei Jahren ihre Arbeit in der bisherigen Form eingestellt. Der Grund dafür war, dass die jeweiligen Mitgliedsgesellschaften der DGCH eigene engagierte Arbeitgruppen unterhalten, die die speziellen onkologischen Probleme ihres Fachgebietes bearbeiten und auch nach außen vertreten. So ist z.B. mit Gründung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (CAO-V) das Arbeitsgebiet der viszeralchirurgischen Onkologie, die einen Arbeitsschwerpunkt der ursprünglichen CAO der DGCH dargestellt hat, auf diese Fachgesellschaft übergegangen. Außerdem sind onkologische Arbeitsgemeinschaften weiterer chirurgischer Fachgesellschaften auch direkt Mitglied der Sektion B der DKG (z.B. Arbeitsgemeinschaft Onkologische Thoraxchirurgie AOT). Der Aufgabenrahmen, der bei der CAO-S der DGCH verblieben war, war somit zunehmend unscharf definiert. Die Konsequenz war, dass die Sektion faktisch ihre Arbeit eingestellt hat, was durch einen Beschluss des Präsidiums der DGCH zunächst auch akzeptiert wurde.

Es ergeben sich allerdings immer wieder Fragen bzw. Anforderungen, die alle chirurgischen Fachgesellschaften gleichermaßen betreffen und die eine Koordination der einzelnen Aktivitäten bzw. eine Abstimmung untereinander sinnvoll erscheinen lassen, um in direkten Beziehungen mit der Deutschen Krebsgesellschaft und anderen nicht chirurgischen onkologischen Fachgesellschaften besser kooperieren zu können. Auch gibt es international bisher keine fachgesellschafts-spezifische Untergliederung der Chirurgischen Onkologie, sodass eine deutsche onkologische Dachorganisation als Ansprechpartner wünschenswert wäre.

Aus diesen Überlegungen heraus sollte die CAO-S, evtl. auch unter anderer Namensgebung, neu strukturiert werden, ohne die eigenständigen Aktivitäten der einzelnen chirurgischen Fachgesellschaften in Frage zu stellen.

Vorstand

Sprecher
 
Prof. Dr. Christoph-Thomas Germer
Universitätsklinik Würzburg Klinik & Poliklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Kinderchirurgie
Oberdürrbacher Str. 6
97080 Würzburg
Tel.: 0931 201 31001
Fax: 0931 201 31009
E-Mail: germer_c@klinik.uni-wuerzburg.de

Kontakt

Geschäftsstelle
c/o Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin
Tel.: 030/28876290
Fax: 030/28876299
E-Mail: dgchirurgie@t-online.de


Aktualisiert am: 20.02.13 - 13:35



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