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Supportivtherapie


Schmerztherapie
Effektive Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität duch Radionuklidtherapie bei Knochenmetastasen
Patienten mit Knochenmetastasen leiden einerseits unter Schmerzen, andererseits besteht ein erhöhtes Frakturrisiko. Die Injektion eines Radionuklidtherapeutikums aus dem Beta-Strahl Samarium-153 und dem Bisphosphonat EDTMP lindert signifikant die Schmerzen für bis zu 4 Monate. Die Therapie kann und sollte wiederholt werden, die Kombination mit Chemotherapeutika ist möglich.


Thrombosetherapie
Interview mit Prof. Dr. Agnes Lee, Vancouver- CATCH-Studie: Tinzaparin bei Tumorpatienten
Krebserkrankungen gehen mit einem erhöhten Thromboserisiko einher. Daher wird in der CATCH-Studie bei Tumorpatienten untersucht, wie effektiv das niedermolekulare Heparin Tinzaparin Rezidive venöser Thromboembolien verhindert. Die Kontrollgruppe erhält Warfarin. Prof. Dr. Agens Lee, Vancouver, erläutert im Interview Hintergründe und Details der Studie.


Bisphosphonate
Bisphosphonattherapie bei Knochenmetastasen
Die Schmerztherapie bei ossären Metastasen ist nach wie vor eine therapeutische Herausforderung. Eine Veranstaltung der ASORS widmete sich der Behandlung von Knochenschmerzen mit Bisphosphonaten und deren Nebenwirkungen.
DKK 2010
Stellenwert der Bisphosphonate in der Tumortherapie
Der Einsatz der Bisphosphonate hat sich in der Therapie einer Vielzahl solider und hämatologischer Tumore im klinischen Alltag etabliert. Im Folgenden soll die therapeutische Effektivität und das Nebenwirkungsspektrum der BP in der Therapie des Mamma- und des Prostatakarzinoms unter den Aspekten der adjuvanten, der präventiven und der palliativen Therapie auf dem Boden der zur Verfügung stehenden Resultate klinischer Studien reflektiert werden.


Übelkeit / Erbrechen
Palonosetron: Sonderstellung unter den Serotoninantagonisten
Dem Zweitgenerations-5-HT3-Rezeptorantagonisten (5-HT3-RA) Palonosetron räumen Fachgesellschaften eine Sonderstellung innerhalb seiner Substanzklasse ein. Dies ist auf seine besonderen pharmakologischen Eigenschaften zurückzuführen. Palonosetron ist im Unterschied zu den Vorläufersubstanzen auch bei verzögerter Emesis wirksam.
ASCO 2010
Neue Studienergebnisse mit Palonosetron bei Chemotherapie-induzierter Nausea und Emesis (CINE)
Palonosetron, der erste Vertreter der zweiten Generation der 5-HT3-Antagonisten, unterscheidet sich von den „alten“ Vertretern dieser Substanzklasse durch eine sehr viel stärkere Rezeptoraffinität. Er bindet sich mindestens 30-mal stärker an den 5-HT3-Rezeptor, ohne andere Rezeptoren dabei zu beeinflussen.

2 neue Studien mit praxisrelevanten Zielsetzungen untersuchten nun die Kombination von Palonosetron mit Dexamethason sowie ein alternatives Applikationsschema.


Ernährungsstrategien bei Tumorpatienten
Mangelernährung bei Tumorpatienten. Ursachen, Diagnostik und Kodierung
Bereits vor Diagnosestellung haben viele Tumorpatienten Gewicht verloren. Dieses Ernährungsdefizit gefährdet die Toleranz für antitumorale Therapien und beeinflusst die weitere Erkrankungsprognose. Die Relevanz dieses Zusammenhangs wird im onkologischen Alltag allerdings häufig übersehen.

Ernährungsmedizinische Aspekte der hämatopoetischen Zelltransplantation
Die hämatopoetische Zelltransplantation (HZT) wird u. a. zur Heilung von malignen lymphatischen und myeloischen Erkrankungen durchgeführt. Auch durch Verbesserung der supportiven Therapie konnte das Langzeitüberleben deutlich verbessert werden. Dazu gehört u.a.eine verbesserte ernährungsmedizinische Versorgung und individuelle Betreuung durch ein Ernährungsteam.
Mikronährstoffsupplemente bei onkologischen Patienten
Unter Mikronährstoffen versteht man Vitamine, Minerale und Spurenelemente sowie in jüngerer Zeit auch bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe wie Karotinoide, Flavonoide etc. Die Empfehlung zum Einsatz von Mikronährstoffen, insbesondere Antioxidanzien, wird besonders oft bei onkologischen Patienten gegeben, allerdings auch fast ebenso oft als unnötig bzw. gefährlich deklariert.
Gastrointestinale Nebenwirkungen und Ernährung bei Tumortherapie
Die Möglichkeiten der systemischen Tumortherapie haben sich in den letzten Jahren erheblich erweitert. Üblicherweise erfolgt die Behandlung ambulant, die Patienten sollen auch unter Therapie weitestgehend unbeeinträchtigt ihren Alltag erleben können. Gastrointestinale Nebenwirkungen belasten den Patienten erheblich.
Wann und wie sollen Tumorpatienten ernährt werden?
Neue Studienergebnisse mit Palonosetron bei Chemotherapie-induzierter Nausea und Emesis (CINE). Gewichtsverlust und Ernährungsprobleme sind bei Tumorpatienten häufig. Ursache der Mangelernährung ist auch eine unzureichende Energie- und Nährstoffzufuhr. Viele den Gewichtsverlauf negativ beeinflussende Faktoren sind bereits bei Diagnosestellung vorhanden.
Unterversorgung erkennen und behandeln
Dr. med. Gudrun Zürcher, Dr. med. Ute Gola,
Prof. Dr. med. Hans Konrad Biesalski  
 
Mangelernährung erhöht die Morbidität und Mortalität von Krebspatienten und vermindert ihre Lebensqualität. Deshalb sollte von Anfang an eine ernährungsmedizinische Betreuung in das Behandlungskonzept mit einbezogen werden. Die Ernährungstherapie erfordert dabei eine individuelle Planung und darf nicht mit einer fettarmen und vermeintlich „vernünftigen“ Ernährung verwechselt werden.
 
Den gesamten Artikel aus der Fachzeitschrift "Im Focus Onkologie" (12/2006)
hier als PDF (209 KB) herunterladen.



Aktualisiert am: 31.01.12 - 17:44



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