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St. Gallen 2011

12. Internationaler Brustkrebskongress


Experten kommentieren Konsensus-Abstimmung
Mitte März fand in St. Gallen die weltweit meinungsbildende Konferenz zur adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms statt, bei der ein internationales Expertenpanel über verschiedene Aspekte abstimmt. In diesem Jahr wurden mehr als 100 Fragen diskutiert; Deutschland war im Expertenpanel erstmals durch vier Mitglieder vertreten.

Im Vergleich zum Konsensus von 2009 gab es relativ wenige Änderungen. Unsere Experten Prof. Beckmann und Prof. Kaufmann  erörtern die Panel-Entscheidungen aus deutscher Sicht.
 
 

Prof. Dr. Matthias Beckmann:
„St. Gallener Empfehlungen sind nicht eins
zu eins auf deutsche Verhältnisse übertragbar“

zum Interview
 

 
 
 
Prof. Dr. Manfred Kaufmann
„Bei Zoledronat gehen die Meinungen von internationalen und
deutschen Experten auseinander“

zum Interview
 
 
 
 
Prof. Dr. Michael Untch:
„Die Deutschen sind einen ordentlichen Tick weiter mit dem
Thema der neoadjuvanten Therapie“

zum Interview
 


Adjuvante Therapie des Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms
Bisphosphonate und Denosumab als onkologisch adjuvante Therapie?
In drei europäischen Studien wurden für Zoledronsäure in der adjuvanten Therapie des Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms positive Effekte über den Erhalt der Knochengesundheit hinaus gezeigt. Denosumab ist nach aktuellen Ergebnissen Zoledronsäure in der metastasierten Situation überlegen. Das Experten-Panel in St. Gallen stimmte zum Einsatz von Zoledronsäure und Denosumab ab.


Adjuvante Therapie des frühen Mammakarzinoms
Einsatz von Trastuzumab optimieren – Monotherapie bei sehr kleinen Tumoren?
In der adjuvanten Therapie des frühen Mammakarzinoms gehört Trastuzumab in Kombination mit einer Chemotherapie bei Tumoren, die größer als 1 cm sind, zum Standard. Offen ist die Frage, welches die beste Chemotherapie für die Kombination ist und ob Trastuzumab und Chemotherapie gleichzeitig oder sequentiell gegeben werden sollen. Außerdem wurde in St. Gallen diskutiert, ob auch kleinere Tumoren von einer adjuvanten Anti-HER2-Therapie profitieren, möglicherweise auch ohne Chemotherapie.



Aktualisiert am: 20.01.12 - 18:38



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