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32th Annual San Antonio Breast Cancer Symposium

SABCS 2009




Video-Expertenrunde

Expertenrunde Mammakarzinom
Neueste Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms
Auf dem 32. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) diskutieren Experten aktuelle Studiendaten und Entwicklungen bei der Therapie des Mammakarzinoms. Neben aktualisierten Daten in der adjuvanten Therapie und der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms werden neueste Therapieoptionen wie die Antikörpertherapie bei ossärer Metastasierung oder die Therapie mit zielgerichteten Substanzen, beispielsweise Tyrosinkinaseinhibitoren, vorgestellt.

Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
  • Prof. Wolfgang Janni (Düsseldorf)
  • Prof. Wolfgang Eiermann (München) 
  • Prof. Christoph Thomssen (Halle)
  • Prof. Günter Emons (Göttingen)
  




Interviews mit Experten

Prof. Harbeck zu den Ergebnissen des SABCS
Prof. Nadia Harbeck (Köln) fasst im Interview die aus ihrer Sicht für die klinische Praxis bedeutendsten Ergebnisse des SABCS 2009 zusammen. Dazu zählen unter anderem Daten zur erweiterten Adjuvans mit Aromatasehemmern sowie Subgruppenanalysen zu Effizienz und Verträglichkeit von Bevacizumab.


Prof. Harbeck zur CONFIRM-Studie
Fulvestrant hat einen festen Platz in der endokrinen Therapie des metastasierten Mammakarzinoms. Auf dem SABCS 2009 wurden Daten der CONFIRM-Studie präsentiert, die die Effektivität einer 500mg-Dosierung untersuchte. Prof. Nadia Harbeck berichtet im Interview vom derzeitigen Fulvestrant-Einsatz in der täglichen Praxis und zieht Schlussfolgerungen aus den neuen Ergebnissen der Hochdosis-Studien.


Prof. Jonat und Prof. Kaufmann
Lapatinib in Kombination mit Trastuzumab: signifikanter Überlebensvorteil
Lapatinib hat in der Therapie des ErbB2(HER2)-positiven metastasierten Brustkrebses nach Progress auf Trastuzumab einen hohen Stellenwert. In der Kombination mit Trastuzumab erweist es sich nun als wirksame Therapieoption für intensiv vorbehandelte Patientinnen, die für eine Chemotherapie nicht in Frage kommen: Kürzlich auf dem SABCS präsentierte Daten zeigen einen signifikanten Überlebensvorteil unter der Kombinationstherapie (im Vergleich zur Lapatinib-Monotherapie). Prof. Kaufmann, Frankfurt/Main und Prof. Jonat, Kiel kommentieren hier die Bedeutung der in San Antonio vorgestellten Ergebnisse.



Kongressberichte

Adjuvante endokrine Therapie
Antwort auf einige drängende Fragen
Aromatasehemmer (AI) sind Standard in der adjuvanten endokrinen Therapie. Diskutiert werden die optimale Therapieabfolge von AI und Tamoxifen, die Therapiedauer sowie die Identifizierung von Patientinnen, die von einer endokrinen Therapie besonders profitieren. Einige Antworten lieferten hierzu die Ergebnisse des Kongresses in San Antonio.


Metastasiertes Mammakarzinom
Tyrosinkinase-Hemmer mit gemischten Ergebnissen
Auf dem SABCS wurden fünf Studien zu den Tyrosinkinase-Hemmern Sorafenib, Sunitinib, Motesanib und Lapatinib zur Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms mit vorwiegend enttäuschenden Ergebnissen präsentiert. Vielversprechende Resultate wurden im Zusammenhang mit Lapatinib beobachtet. Aufgrund des Synergismus von Lapatinib und Trastuzumab konnte eine signifikante Verbes­se­rung des Gesamtüberlebens im Vergleich zur Monotherapie mit Lapatinib erzielt werden.


Neoadjuvantes und fortgeschrittenes Mammakarzinom
Bevacizumab verlängert progressionsfreies Überleben
Bevacizumab verlängerte in der First-Line-Therapie in Kombination mit Docetaxel das progressionsfreie Überleben. In der Second-Line-Therapie wurde mit Bevacizumab in Kombination mit verschiedenen Chemotherapeutika ebenfalls eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens erreicht. Der Nutzen und insbesondere die Sicherheit einer neoadjuvanten Anwendung von Bevacizumab müssen weiter erforscht werden.



Aktualisiert am: 18.02.10 - 15:41
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