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Leukämien


Chronische myeloische Leukämie
MOMENT II-Studie: molekulares Monitoring der Nilotinib-Therapie
Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Therapie mit Nilotinib wird in der MOMENT II-Studie untersucht. Das klinische Ansprechen wird dabei anhand quantitativer PCR-Kontrollen der BCR-ABL-Last kontrolliert. Anlässlich des DGHO 2011 sprach der ärztliche Leiter dieser prospektiven, nicht-interventionellen Studie, Prof. Tesch, über die Bedeutung des molekularen Monitorings und den Einsatz von Nilotinib in der CML-Therapie.
DGHO 2011
Klinische Praxis mit Nilotinib: Aktuelle Konzepte für die Erstlinientherapie bei CML
Mit der EU-weiten Zulassung von Nilotinib für die Erstlinientherapie von Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (Ph+ - CML) in der chronischen Phase haben sich die Therapieoptionen erweitert und verbessert. Mit Nilotinib werden hohe Ansprechraten sowie ein gegenüber Imatinib verlängertes progressionsfreies Überleben erzielt. Damit könnte Nilotinib zum neuen Standard in der Erstlinientherapie der CML werden. Professor Duyster (München) und PD Dr. le Coutre (Berlin) diskutieren die Einbindung in den klinischen Alltag.
EHA 2011
Überzeugende Daten zur Erstlinientherapie mit Nilotinib bei CML
Die 24-Monats-Daten der ENESTnd-Studie stärken die Position von Nilotinib in der Erstlinientherapie bei chronischer myeloischer Leukämie (CML). Mit Nilotinib behandelte Patienten erreichten höhere Response-Raten. Sie hatten im Vergleich zu Imatinib ein vermindertes Progressions- und Mutationsrisiko. Praxisrelevanz auf dem DGHO 2011 bestätigt.
DGHO 2011
Die Zukunft der CML-Therapie
Moderne Tyrosinkinase-Inhibitoren erreichen eine raschere und tiefere Remission der CML, so dass es möglich erscheint, nach einer Phase der stabilen kompletten molekularen Remission die Therapie abzusetzen. Ein Schritt auf dem Weg zur Heilung ist das Konzept Induktion–Erhaltung–Therapiefreiheit.
Management von CML-Patienten unter TKI-Therapie
Nilotinib, seit Dezember 2010 als Erstlinientherapie für Patienten mit CML in der chronischen Phase zugelassen, führt nicht nur zu einem rascheren und tieferen Ansprechen, sondern zeichnet sich aufgrund seiner stärkeren BCR-ABL-Selektivität auch durch geringere Toxizität aus. Im Fokus eines Symposiums stand das Nebenwirkungsmanagement bei CML-Patienten unter Tyrosinkinaseinhibitor-Therapie.


Akute lymphatische Leukämie
Behandlung von ZNS-Manifestationen bei ALL und Lymphomen
Das Auftreten einer Meningeosis neoplastica ist bei Lymhomen und Leukämien – sowohl bei Primärdiagnose als auch im Rezidiv – mit einer schlechten Prognose und einem schlechten Behandlungsergebnis der Grunderkrankung verbunden. Diagnose und Management stellen daher eine Herausforderung in der Hämatologie dar. Experte Prof. Dr. Dieter Hoelzer, Frankfurt, erläutert im Interview die aktuellen Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Meningeosis neoplastica und gibt einen Einblick in aktuelle Studienergebnisse mit liposomalem Cytarabin, das eine effektive und patientenfreundliche Therapieoption darstellt.


Videos
Expertenrunde: Die wichtigsten Daten zur Diagnostik und Therapie des myelodysplastischen Syndroms, der akuten und der chronischen myeloischen Leukämie
Anlässlich des jährlichen Meetings der American Society of Hematology (ASH) in San Diego präsentieren deutsche Experten die wichtigsten dort vorgestellten Daten zur Diagnostik und Therapie des myelodysplastischen Syndroms, der akuten und der chronischen myeloischen Leukämie. Die Identifikation eines neuen molekularen Markers bei Patienten mit RARS, der die Gene des RNA splicings betrifft, kann vielleicht zu einer pathogenetischen Klärung dieses MDS Phänotyps führen. Daneben werden neue Studiendaten zur Behandlung des MDS besprochen. Follow-up-Daten der neuen Tyrosinkinaseinhibitoren Dasatinib und Nilotinib belegen die guten Ansprechraten in der Therapie der CML, sowie deren Effizienz in der Vermeidung von Blastenkrisen. Außerdem werden in der Therapie der AML und CML überzeugende Daten zu neuen, noch in der klinischen Testung befindlichen Substanzen, wie Bosutinib und Ponatinib, Ponatinib und Gemtuzumab präsentiert.
ASH 2011
Expertenrunde: Hämatoonkologie
Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) sprechen führende Experten über Neuerungen in Diagnostik und Therapie myelodysplastischer Syndrome. Die Identifikation molekularer Marker zur Risiko- und Prognoseabschätzung der Erkrankungen, wird zukünftig auch Einfluss auf die Therapieentscheidungen nehmen. Neue Studien zum Einsatz von Azacitidin bei akuter myeloischer Leukämie und neue Studienergebnisse zu Lenalidomid werden vorgestellt, ebenso wie erste Daten zur mTOR targeted Therapie zur Anwendung bei onkologischen Tumoren, wie Nierenzellkarzinom, Mammakarzinom oder neuroendokrinen Tumoren.
DGHO 2011
Expertenrunde Hämatoonkologie
Auf dem ASCO-Kongress 2011 wurden interessante Studien etwa zur Therapie des multiplen Myeloms, des myelodysplastischen Syndroms oder der myeloproliferativen Neoplasie vorgestellt. Die Teilnehmer der Expertenrunde Hämatoonkologie diskutieren die Ergebnisse und stellen sie ausführlicher vor. So gibt es zur Behandlung des multiplen Myeloms neue Substanzen wie Anti-BAFF-Antikörper, die in Phase-I-Studien überprüft werden. Außerdem beschäftigen sich die Experten mit aktuellen Erkenntnissen in der Therapie der Lymphome und der chronisch myeloischen Leukämie.
ASCO 2011



Aktualisiert am: 09.03.12 - 14:36



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