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Kolorektales Karzinom


Neoadjuvante Therapie
Capecitabin und Oxaliplatin in der neoadjuvanten Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms
Beim ASCO 2011 wurden seit sechs Jahren erstmals wieder umfangreichere Daten aus mehreren randomisierten Phase III-Studien zum Rektumkarzinom vorgestellt. Besonderes “Highlight”: zwei der drei Studien stammen aus von deutschen Arbeitsgruppen in der DKG.
ASCO 2011


Zielgerichtete Therapie
Personalisierte Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms mit Cetuximab
Die Auswahl und die Intensität der First-Line-Therapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom richtet sich individuell nach der klinischen Situation der Patienten. Sind die Metastasen auf die Leber beschränkt, besteht möglicherweise die Chance durch eine neoadjuvante Therapie z. B. mit Cetuximab in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie (FOLFIRI, FOLFOX) einen kurativen Ansatz zu verfolgen. Die Mehrzahl der Patienten benötigt dagegen eine palliative Therapie, aber auch bei diesen Patienten können die Überlebenszeiten durch die richtige Therapiewahl entsprechend verbessert werden. Wichtig ist hier die vorherige Bestimmung des KRAS-Mutationsstatus, so die Experten bei einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der DGHO 2011 (Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie).
KRAS-Status und zirkulierende Tumorzellen als prognostische Marker beim mCRC
Eine retrospektive Analyse konnte zeigen, dass die Anzahl zirkulierender Tumorzellen und der KRAS-Status in Kombination miteinander starke Indikatoren für das progressionsfreie und Gesamtüberleben von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom sind, die bereits mit Bevacizumab und Chemotherapie behandelt wurden.
ECCO/ESMO 2011
Einfluss des KRAS-Status auf Outcome einer Therapie mit Irinotecan und Panitumumab beim fortgeschrittenen, chemorefraktären, kolorektalen Karzinoms
Eine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens durch eine Therapie mit Irinotecan und Panitumumab bei Patienten mit chemorefraktärem, fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom vom KRAS-Wildtyp konnte in der PICCOLO-Studie nicht nachgewiesen werden. Jedoch zeigte sich eine vom KRAS-Mutationsstatus abhängige signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens.
ECCO/ESMO 2011
Phase-III-Studie mit Aflibercept und FOLFIRI beim Kolorektalkarzinom
Erste Ergebnisse der VELOUR-Studie zeigten eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überleben und des Gesamtüberlebens von Aflibercept gegenüber Plazebo in Kombination mit FOLFIRI in der Second-line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms. Eine Subgruppenanalyse bestätigte und konkretisierte diese Phase-III-Daten.
ECCO/ESMO 2011
Aktuelle Studien zur zielgerichteten Therapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom
Auf dem ASOC 2011 wurden aktuelle Daten zum Einsatz von neuen monoklonalen Antikörpern in der Therapie des metastasierten Koloraktalkarzinoms mit Wildtyp-KRAS-Status präsentiert. Den großen Durchbruch bedeuten sie aber nicht.
ASCO 2011
Metastasiertes kolorektales Karzinom: KRAS-Mutationsstatus als prognostischer und prädiktiver Marker
Zur Einschätzung des möglichen Therapieerfolgs beim metastasierten kolorektalen Karzinom sind molekulare Marker von hohem Interesse. Folgeanalysen der CRYSTAL- und OPUS-Studien untersuchen die differenzierte Betrachtung von KRAS-Mutationen.
ASCO 2011
Frühe Tumorschrumpfung durch Cetuximab+FOLFIRI: Indikator für ein längeres Überleben
Mit Cetuximab plus FOLFIRI wurde in der Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen K-RAS-Wildtyptumor retrospektiv beobachtet, dass in der Subgruppe der Patienten mit einem frühen Rückgang des Tumors dieses zu einem signifikant längeren Überleben führt. Bei alleiniger Chemotherapie war dieser Effekt nicht signifikant. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2011 sprach Prof. Dr. Dirk Arnold, Hamburg mit der dkg.web über diesen Aspekt.
ASCO 2011


Palliative Therapie

Prof. Dr. Dirk Arnold zum kolorektalen Karzinom:
„Wir wissen jetzt: Anti-VEGF nach Anti-VEGF-Versagen funktioniert“
WCGIC 2011



Lebermetastasen
Bevacizumab in der Konversionstherapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom mit Lebermetastasen
Die Konversionstherapie kann beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) mit primär nicht resektablen Lebermetastasen dazu beitragen, dass diese sekundär resektabel werden. Hierbei sollte eine hoch effektive Therapie zum Einsatz kommen, etwa Bevacizumab in Kombination mit einer Chemotherapie.
DGVS 2011


Videos
Adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms – State of the art 2012
Teilnehmer der Diskussionsrunde: PD Dr. Anke Reinacher-Schick (Bochum); Prof. Dr. Dirk Arnold (Hamburg), PD Dr. Ullrich Graeven (Mönchengladbach), Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Halle)
Die Therapie des Kolorektalen Karzinoms im Jahr 2012
Der Sprecher der Key Note Lecture Kolorektales Karzinom, Prof. Daniel G. Haller aus Philadelphia, gibt im Interview einen Überblick über die Schwerpunktthemen seines Vortrags. Im Mittelpunkt standen die Therapieoptionen im adjuvanten Setting im historischen Vergleich, sowie ein Ausblick auf mögliche zukünftige Strategien.
DKK 2012
„ASCO 2011 ist definiert von Innehalten und Nachdenken“
Können eine intensivierte neoadjuvante Radiochemotherapie und exzellente Chirurgie das Disease Free Survival beim Rektumkarzinom verbessern? Werden Oxaliplatin bzw. die Kombinationen wie FOLFOX in der adjuvanten Therapie des Colonkarzinoms überbewertet und „ist weniger mehr“? Geht der Weg bei der Targeted Therapy des CRC vom „Hunderdsten ins Tausendste“ aufgrund der Vielzahl der neuen molekularbiologischen Ansatzpunkte? Prof. Schmiegel fasst hier die wichtigsten Diskussionen zur gastroenterologischen Onkologie vom ASCO zusammen.
ASCO 2011



Aktualisiert am: 10.04.12 - 13:09



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