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Hautkrebs


Berichte
Prädiktive Biomarker für Ipilimumab beim malignen Melanom
Anlässlich des AACR 2012 wurden neue Daten zu prädiktiven Biomarkern vorgestellt, die möglicherweise Aussagen zu Ansprechen, Wirksamkeit und Toxizität einer Ipilimumabtherapie zulassen. Die Behandlung mit Ipilimumab beinhaltet auch das Risiko schwerer immunvermittelter Nebenwirkungen, was die Identifikation derartiger Biomarker wünschenswert macht.
AACR 2012
Malignes Melanom: Zelluläre Immuntherapie im Fokus
Auf der AACR-Tagung 2012 wurden verschiedene Untersuchungen zur zellulären Immuntherapie des metastasierten malignen Melanoms vorgestellt. So scheint zum einen eine Kombination aus IL-21-stimulierten polyklonalen zytotoxischen (CD8-positiven) T-Zellen (CTL) und Ipilimumab bei Patienten mit therapieresistentem Melanom sicher und effektiv zu sein. Eine weitere Studie zeigte, dass offenbar die Gabe RNA-transfizierter reifer dendritischer Zellen beim metastasierten Melanom effektiv sein kann.
AACR 2012
Mausmodelle helfen bei Entwicklung neuer Therapieoptionen
Die Prognose von Patienten mit metastasiertem malignem Melanom ist nicht gut, die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Therapieoptionen haben daher große Bedeutung. Forschergruppen präsentierten auf der AACR-Tagung 2012 nun u.a. neue Erkenntnisse zur Resistenzentstehung unter BRAF-Inhibition sowie erste viel versprechende Ergebnisse zur Kombination aus einer targeted Therapie mit kleinen Molekülen und einer Immunotherapie. Dabei spielten Mausmodelle eine wesentliche Rolle.
AACR 2012
Malignes Melanom: Gezielt gegen Melanom-relevante Signalwege
Zielgerichtete Therapien haben die Prognose beim malignen Melanom deutlich verbessert. Am DKK 2012 wurden aktuelle Daten aus in vitro Studien präsentiert, die zeigen, dass die neuen Wirkstoffe gezielt in die Apoptose-Signalwege von mutierten Melanomzellen eingreifen. Neues gab es auch zum fortgeschrittenen Melanom mit Hirnmetastasen. In dieser Situation scheint die Inhibition des PI3K-AKT-Signalweges eine zwar noch experimentelle, aber sehr interessante Strategie zur Überwindung der Therapieresistenz von Melanomhirnmetastasen zu sein.
DKK 2012

Hautkrebsscreening senkt Melanom-Mortalität
Im Juli 2008 wurde das bundesweite gesetzliche Hautkrebsscreening eingeführt. Vorausgegangen war das einjährige SCREEN-Projekt in Schleswig-Holstein, dass beachtliche Ergebnisse lieferte: "Es wurden viele Frühformen von Hauttumoren entdeckt und heute sterben in Schleswig-Holstein halb so viele Menschen an einem malignen Melanom wie noch vor rund zehn Jahren", berichtete Prof. Dr. Eckhard Breitbart am DKK 2012. Auch Prof. Dr. Alexander Katalinic zeigte sich zuversichtlich, dass bundesweit durch das gesetzliche Hautkrebsscreening ebenfalls die Melanom-Sterblichkeit sinken wird.
DKK 2012
Tumormikroenvironment: Chronische Entzündung als Schlüsselfunktion bei Krebs
Entzündungszellen im Tumorstroma fördern das Wachstum, das Überleben, die Invasion und die Metastasierung von Tumorzellen. Zudem spielt das entzündungsähnliche Mikromilieu eine wichtige Rolle für die genomische Instabilität von Krebszellen. Dass Entzündungsmediatoren die Rate und das Ausmaß von genetischen Alterationen in Krebszellen beeinflussen, darüber wurde auf dem DKK 2012 im Rahmen der Plenarsitzung Hauttumoren berichtet.
DKK 2012


Videos
Dermatoonkologie – State of the art 2012
Teilnehmer der Diskussionsrunde: Prof. Ralf Gutzmer, Hannover; Prof. Jürgen Becker, Graz; Prof. Dirk Schadendorf, Essen; Dr. Carmen Loquai, Mainz
Große Fortschritte in der Melanomtherapie
Die Keynote Lecture Hautkrebs auf dem DKK 2012 hielt Prof. Meenhard Herlyn, Leiter des Melanom-Forschungszentrums am Wistar Institute, Philadelphia. Der Experte erläutert aus molekularbiologischer Sicht, welche Herausforderungen aufgrund der Variabilität von Melanomzellen, deren Wandlungsfähigkeit und Neigung zur Resistenzbildung bei der Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zu meistern
Neue Standards beim metastasierten Melanom
Für Prof. Ralf Gutzmer, Hannover, war der Kongress aufgrund der vielen neuen Daten „der ASCO des Melanoms“. Von den fünf in der Plenary Session vorgestellten Studien setzt Gutzmer zufolge neben einem neuen BRAF-Inhibitor die Immuntherapie mit Ipilimumab bei der Erstlinienbehandlung des metastasierten Melanoms einen neuen Standard. In einer Phase-III-Studie bestätigte sich der signifikante Vorteil des Antikörpers bezüglich des Überlebens und des progressionsfreien Überlebens. Die Zulassung für die Patientenversorgung in Europa ist bereits beantragt.
ASCO 2011
Enormer Forschritt durch zielgerichtete Therapien beim metastasierten Melanom
Die beeindruckenden neuen Ergebnisse zum metastasierten Melanom eröffnen nach Ansicht von Prof. Stephan Grabbe, Mainz, ganz neue Therapieoptionen. So seien die First-line-Daten des Vorjahres zu Ipilimumab hinsichtlich des Vorteils beim Überleben und beim rezidivfreien Überleben eindrucksvoll bestätigt worden. Zielgerichtete Therapien wie die Immuntherapie mit Ipilimumab werden in Zukunft an die Stelle der bisher unbefriedigenden Chemotherapie treten.
ASCO 2011




Aktualisiert am: 09.05.12 - 11:29



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