DGHO 2011
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie
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Multiples Myelom
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Expertenrunde: Multiples Myelom
Die Experten schildern aktuelle Studienergebnisse zum Multiplen Myelom im Hinblick auf den klinischen Alltag. Mit der Zulassung von Substanzen wie Bortezomid eröffnen sich auch für Hochrisikopatienten neue therapeutische Alternativen. Zum Standard in der Diagnostik zählt mittlerweile die zytogenetische Analyse, die eine individualisierte Therapie möglich macht. Große Hoffnungen ruhen den Experten zufolge auf neuartigen Proteasom-Inhibitoren, Immunmodulatoren und Antikörpern, die insbesondere in der Rezidivsituation zum Einsatz kommen sollen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- PD Dr. Igor Wolfgang Blau (Berlin)
- PD Dr. Christof Scheid (Köln)
- Prof. Orhan Sezer (Hamburg)
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Gastrointestinale Tumoren
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Expertenrunde: Gastrointestinale Tumoren
Anlässlich der Jahrestagung der DGHO gibt die Expertenrunde einen Überblick über therapeutische Standards und neue Behandlungsansätze für sämtliche Tumoren des Gastrointestinaltrakts. Im Vordergrund stehen dabei intensivierte neoadjuvante Ansätze und sequenzielle Konzepte, die die Prognose im fortgeschrittenen Stadium verbessern können. Ein weiteres Thema ist der potenzielle Stellenwert verschiedener Tumormarker hinsichtlich Therapieansprechen und Stratifizierung im Rahmen klinischer Studien.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dr. Florian Lordick (Braunschweig)
- PD Dr. Helmut Oettle (Berlin)
- Prof. Michael Stahl (Essen)
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Hämatoonkologie
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Expertenrunde: Hämatoonkologie
Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) sprechen führende Experten über Neuerungen in Diagnostik und Therapie myelodysplastischer Syndrome. Die Identifikation molekularer Marker zur Risiko- und Prognoseabschätzung der Erkrankungen, wird zukünftig auch Einfluss auf die Therapieentscheidungen nehmen. Neue Studien zum Einsatz von Azacitidin bei akuter myeloischer Leukämie und neue Studienergebnisse zu Lenalidomid werden vorgestellt, ebenso wie erste Daten zur mTOR targeted Therapie zur Anwendung bei onkologischen Tumoren, wie Nierenzellkarzinom, Mammakarzinom oder neuroendokrinen Tumoren.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dietger Walter Niederwieser (Leipzig)
- Prof. Dr. med. Wolf-Karsten Hofmann (Mannheim)
- PD Dr. med. Aristoteles Giagounidis (Duisburg)
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Prof. Goldschmidt im Interview
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Multiples Myelom: Neue Substanzen verbessern das Outcome
Prof. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, fasst die aktuelle Datenlage zusammen. Nachdem das Multiple Myelom zunehmend bereits frühzeitig diagnostiziert wird, stellt sich die Frage nach dem optimalen Therapiebeginn. Neue Substanzen wie Lenalidomid, Thalidomid und Bortezomib sind mittlerweile fester Bestandteil der therapeutischen Strategie. Kombiniert mit herkömmlichen Medikamenten induzieren sie vielfach tiefere Remissionen und längere Progressionsfreiheit als die Monotherapie. Mit Zoledronsäure werden neuen Studien zufolge nicht nur Schmerzen gelindert sondern auch eine Überlebensverlängerung erreicht.
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Prof. Griesinger im Interview
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Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom: Neuartige Substanzen in der medikamentösen Tumortherapie
Prof. Frank Griesinger, Oldenburg, fasst neue Studiendaten zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom zusammen. Für Patienten mit mutiertem EGF-Rezeptor sind in der palliativen Situation TKI als neuer Standard anzusehen. Bei ossären Metastasen gibt es eine Alternative zum Knochenschutz mit Bisphosphonaten, die zudem das Überleben verlängert. Resistenzmechanismen können durch Met-MAb umgangen werden und auch in der Erhaltungstherapie gibt es aktuelle Daten zur Kombination und Sequenz verschiedener Substanzen.
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Prof. Niederwieser im Interview
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Hämatologische Erkrankungen : Neue Möglichkeiten in der medikamentösen Tumortherapie
Prof. Dietger Niederwieser, Leipzig, berichtet über Fortschritte in der Individualisierung der medikamentösen Krebstherapie. Bei MDS ermöglicht ein neuer WHO-Score Aussagen über Prognose und Transplantationsrisiko. Patienten mit MDS oder AML profitieren von der neuen Substanz Azacitidin, die ein schnelles Ansprechen bei zugleich günstigem Nebenwirkungsprofil aufweist. Für Patienten mit stark vergrößerter Milz wurde eine medikamentöse Alternative zu Strahlentherapie und chirurgischem Eingriff vorgestellt, die rasche Linderung der Beschwerden bringt.
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Prof. Dr. Jalid Sehouli im Interview
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Neue therapeutische Option in der Behandlung des Ovarialkarzinoms
Der Einsatz von Bevacizumab firstline in der postoperativen Behandlung des Ovarialkarzinoms hat in den Studien GOG218 und ICON 7 zu einer deutlichen Verlängerung des progressionsfreien Überlebens geführt. Die Zulassung für diese Indikation wird deshalb bald für Europa erwartet. Wie Prof. Dr. Jalid Sehouli (Berlin) erklärt, wurden auf dem DGHO Fragen für zukünftige Behandlungsstrategien diskutiert, die sich aus der neuen Therapieoption ergeben, wie die Länge der Erhaltungstherapie oder Konsequenzen für die Nachsorge.
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Wissenschaftliches Symposium
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Personalisierte Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms mit Cetuximab
Die Auswahl und die Intensität der First-Line-Therapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom richtet sich individuell nach der klinischen Situation der Patienten. Sind die Metastasen auf die Leber beschränkt, besteht möglicherweise die Chance durch eine neoadjuvante Therapie z.B. mit Cetuximab in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie (FOLFIRI, FOLFOX) einen kurativen Ansatz zu verfolgen. Die Mehrzahl der Patienten benötigt dagegen eine palliative Therapie, aber auch bei diesen Patienten können die Überlebenszeiten durch die richtige Therapiewahl entsprechend verbessert werden, so die Experten bei einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der DGHO 2011 (Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie).
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Molekulares Monitoring der Nilotinib-Therapie
Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Therapie mit Nilotinib wird in der MOMENT II-Studie untersucht. Das klinische Ansprechen wird dabei anhand quantitativer PCR-Kontrollen der BCR-ABL-Last kontrolliert. Anlässlich des DGHO 2011 sprach der ärztliche Leiter dieser prospektiven, nicht-interventionellen Studie, Prof. Tesch, über die Bedeutung des molekularen Monitorings und den Einsatz von Nilotinib in der CML-Therapie.
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DKK 2012 - Ausblick
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Prof. Albers zu den Themenschwerpunkten des DKK 2012
Einen großen Raum werden auf dem DKK 2012 Entwicklung und Erfolge des nationale Krebsplanes der letzten 2 Jahre einnehmen, erklärt der Kongresspräsident des kommenden Krebskongresses, Prof. Dr. Peter Albers. Daneben soll aber auch international diskutiert werden, erstmals auf dem Joint-ASCO-Symposium zur Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung.
Dr. Johannes Bruns zur inhaltlichen Ausrichtung des DKK 2012
Anlässlich des DGHO 2011 in Basel spricht der Generalsekretär der deutschen Krebsgesellschaft Dr. Johannes Bruns über den kommenden deutschen Krebskongress 2012 in Berlin. Onkologische Themen werden hier vor allem auf nationaler Ebene, aber auch zunehmend im internationalen Dialog, diskutiert.
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Prof. Bokemeyer kommentiert
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Neue Daten zu Catumaxomab bei malignem Aszites
Catumaxomab erhält die Lebensqualität fast doppelt so lange wie die alleinige Aszitespunktion und verhilft zu größerer Beschwerdefreiheit, so das Ergebnis einer Patientenbefragung. Weitere Studien untersuchten den prädiktiven Wert der EpCAM-Struktur, mögliche Wechselwirkungen zwischen Chemotherapie und Catumaxomab sowie den Einsatz von Catumaxomab im perioperativen Setting. Prof. Bokemeyer kommentiert die neuen Daten.
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Prof. Tim Brümmendorf, Aachen
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Aktuelle Standards und Perspektiven in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren
Entscheidend für die optimale Therapie von Kopf-Hals-Tumoren ist die aktive interdisziplinäre Zusammenarbeit, so Prof. Tim Brümmendorf, Aachen, im Rahmen eines von ihm geleiteten Symposiums der DGHO-Jahrestagung 2011. Die Einführung von Cetuximab verbesserte die Perspektiven nach vielen Jahren Stillstand entscheidend.
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Multiples Myelom: Bortezomib und Bendamustin bei Nierenversagen
Bei vielen Patienten liegt bei der Erstdiagnose des Multiplen Myeloms krankheitsbedingt bereits ein Nierenversagen vor. Inwieweit das Therapieschema Bortezomib-Bendamustin-Prednison auch auf diese Patienten anwendbar ist, konnte eine Studie jetzt zeigen. Die Daten wurden auf dem DGHO 2011 vorgestellt.
Multiples Myelom: Risikoeinstufung über Genexpressionsanalysen
Das Multiple Myelom ist auf molekularer Ebene sehr heterogen, was zu großen Unterschieden hinsichtlich der Lebenserwartung der einzelnen Patienten führt. Über Genexpressionsanalysen lassen sich die verschiedenen Typen kategorisieren und in Zukunft möglicherweise individuell behandeln.
Überzeugende Daten zur Erstlinientherapie mit Nilotinib bei CML
Die 24-Monats-Daten der ENESTnd-Studie stärken die Position von Nilotinib in der Erstlinientherapie bei chronischer myeloischer Leukämie (CML). Mit Nilotinib behandelte Patienten erreichten höhere Response-Raten. Sie hatten im Vergleich zu Imatinib ein vermindertes Progressions- und Mutationsrisiko. Praxisrelevanz auf dem DGHO 2011 bestätigt.
Interferon-alpha als alternative Therapie beim follikulären Lymphom möglich
Interferon-alpha spielt in der Erhaltungstherapie beim follikulären Lymphom offenbar nach wie vor eine Rolle. Obschon es nicht als Therapie der ersten Wahl gilt, könnte Interferon eingesetzt werden, wenn eine Rituximab-Erhaltungstherapie nicht möglich ist, so Ergebnisse prospektiver Studien.
Multizentrischer Morbus Castleman bei HIV-Infektion mit Rituximab behandeln
Bei HIV-infizierten Patienten mit einem multizentrischem Morbus Castleman (MCD) bietet sich eine Therapie mit Rituximab an. Offenbar kann sie das Gesamtüberleben der Betroffenen deutlich verlängern, so Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung.
Mit Blinatumomab gegen aggressive Lymphome
Der bispezifische Antikörper Blinatumomab zeigt bei aggressiven Lymphomen gute Wirkung, wie erste Ergebnisse einer Phase-I-Studie belegen. Die Substanz führt zu einem lang anhaltenden Ansprechen und ist mit einem günstigen Nutzen-Risiko-Profil verbunden.
Mantelzell-Lymphom: Erhaltungstherapie mit Rituximab effektiv
Ältere Patienten mit Mantelzell-Lymphom können nach R-CHOP-Induktion von einer Erhaltungstherapie mit Rituximab profitieren. Unter einer solchen Therapie ist die Remissionsdauer offenbar länger als unter der Erhaltung mit Interferon-alpha.
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Mammakarzinom - Aktuelles vom ECCO/ESMO 2011
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Interview: Metastasiertes Mammakarzinom. Prof. Nadia Harbeck erläutert und wertet die Ergebnisse von Evirolimus aus der BOLERO-2 Studie. Außerdem werden aktuelle Daten zu T-DM1 vorgestellt. [mehr...]
Signifikanter Überlebensvorteil von Letrozol gegenüber Tamoxifen nach 8 Jahren Follow-up. Effektivitätsdaten der BIG-1-98-Studie nach 8 Jahren Follow-up. [mehr...]
mTOR-Inhibitoren überwinden endokrine Resistenz [mehr...]
OSNA: Molekulare Detektion von Lymphknotenmetastasen. Neues Verfahren zur intraoperativen Detektion von Lymphknoten- und Mikrometastasen beim Mammakarzinom. [mehr...]
Langzeitdaten zu Trastuzumab-Maintenance. [mehr...]
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Gastrointestinale Tumoren - Aktuelles vom ECCO/ESMO 2011
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Zentralisierung und Outcome beim Ösophagus- und Magenkarzinom. Postoperative Mortalitätsrate und Überlebensprognose der Patienten [mehr...]
Systemische Therapie mit Rilotumumab beim bei fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Magens und des ösophago-gastralen Übergangs [mehr...]
Einfluss des KRAS-Status auf Outcome einer Therapie mit Irinotecan und Panitumumab beim fortgeschrittenen, chemorefraktären, kolorektalen Karzinom [mehr...]
Phase-III-Studie mit Aflibercept und FOLFIRI. Erste Ergebnisse der VELOUR-Studie (Second-line-Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms) [mehr...]
KRAS-Status und zirkulierende Tumorzellen als prognostische Marker. Prognose von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom, die mit einer Bevacizumab-haltigen Therapie behandelt werden. [mehr...]
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Lungenkarzinom - Aktuelles vom ECCO/ESMO 2011
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AVAPERL-Studie: Erhaltungstherapie mit Bevacizumab und Pemetrexed [mehr...]
PI-3-Kinase-Hemmung - ein neuer Ansatz bei NSCLC. Eine potenziell neue Zielstruktur in der Krebstherapie [mehr...]
Prädiktiver molekularer Test für Cetuximab. Retrospektive Analyse der Phase-III-Studie FLEX. [mehr...]
Erste randomisierte Studie mit dem PARP-Inhibitor Iniparib. Mögliche neue Substanzklasse in der Onkologie. [mehr...]
Biomarker-Studie zu Bevacizumab bei fortgeschrittenem NSCLC. [mehr...]
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Aktualisiert am: 29.03.12 - 15:51
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Mitgliederzeitschrift der DKG. Im Fokus: Komplementäre Onkologie - Definition und aktuelle Erkenntnisse.
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