ASCO 2011
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Gynäkologische Tumoren
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Expertenrunde: Gynäkologische Tumoren
Auch in diesem Jahr steht im Mittelpunkt unserer Expertenrunde zu gynäkologischen Tumoren das Mammakarzinom. Aufsehen erregten vor allem Daten zur Chemoprävention mit Aromatasehemmern, und die Vorstellung einer Studie zur Strahlentherapie führte zu Diskussionen vor dem Hintergrund jüngster Erkenntnisse zur Sentinel-Biopsie. Auch zum Ovarialkarzinom, zum Endometriumkarzionom und zum Uterus-Sarkom werden Ergebnisse vorgestellt.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Günter Emons (Göttingen)
- Prof. Nadia Harbeck (Köln)
- Prof. Christian Jackisch (Offenbach)
- Prof. Wolfgang Janni (Düsseldorf)
- Prof. Manfred Kaufmann (Frankfurt/M.)
- Prof. Rolf Kreienberg (Ulm)
- Prof. Jalid Sehouli (Berlin)
- Prof. Christoph Thomssen (Halle/S.)
- Prof. Gunter von Minckwitz (Frankfurt/M.)
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Lungenkarzinom
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Expertenrunde: Lungenkarzinom
Beim NSCLC wird die intensive Forschung auf Basis molekularer Marker fortgesetzt. Dazu wurden einige neue Therapieansätze vorgestellt, wobei das Problem der Resistenzentwicklung immer stärker in den Fokus rückt. Von Bedeutung waren zudem die Ergebnisse der EURTAC-Studie, die bestätigen, dass auch kaukasische NSCLC-Patienten mit einer EGFR-Mutation von einer TKI-Therapie profitieren. Während sich beim SCLC zumindest eine neue Chemotherapie-Option abzeichnet, sind beim Mesotheliom keine Fortschritte zu verzeichnen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Dr. Karl-Matthias Deppermann (Erfurt)
- Dr. Nicolas J. Dickgreber (Rheine)
- Prof. Frank Griesinger (Oldenburg)
- Prof. Rudolf M. Huber (München)
- Dr. Gerald Schmidt-Bindert (Mannheim)
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Nierenzellkarzinom
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Expertenrunde: Nierenzellkarzinom (RCC)
Die meisten der von den Experten reflektierten Daten zum RCC betrafen die palliative Therapie. Zu den interessanten neuen Substanzen gehörte neben Dovitinib und Tivozanib vor allem Axitinib, ein TKI, der das Spektrum der Zweitlinientherapien in naher Zukunft erweitern wird. Zu Sunitinib wurde eine Analyse klinischer Parameter bei Langzeitremissionen vorgestellt. In diesem Zusammenhang forderten die Experten eine stärkere Forschung im Bereich Biomarker, um Subgruppen definieren zu können, die von den jeweiligen Therapien besonders gut profitieren.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Lothar Bergmann (Frankfurt/M.)
- Prof. Jürgen Gschwend (München)
- Prof. Kurt Miller (Berlin)
- Prof. Manfred P. Wirth (Dresden)
- Dr. Viktor Grünwald (Hannover)
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Kopf-Hals-Tumoren
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Expertenrunde Kopf-Hals-Tumoren
In diesem Jahr gibt es erstmalig eine Expertenrunde zum Thema Kopf-Hals-Tumoren. Mit großem Interesse wurden die Ergebnisse einer Studie erwartet, die die simultane Radiochemotherapie mit Cisplatin allein oder in Kombination mit Cetuximab verglich. Unsere Experten diskutieren die durchaus überraschenden Resultate. Weitere Themen sind die TREMPLIN-Studie zum Larynxerhalt, der Stellenwert der PET-CT, moderne diagnostische Ansätze, neue Substanzen in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren und die Supportivtherapie.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Andreas Dietz (Leipzig)
- Dr. Thomas Gauler (Essen)
- Dr. Viktor Grünwald (Hannover)
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Urologische Tumoren
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Expertenrunde Urologische Tumoren
Ein besonderer Fokus der Expertenrunde Urologische Tumoren auf dem ASCO 2011 liegt auf dem Prostatakarzinom, hier diskutieren die Experten über aktuelle Studien zur Früherkennung mit PSA und zu verschiedenen Therapieansätzen wie Kombination aus Hormon- und Chemotherapie oder neue Substanzen. Daneben beschäftigen sie sich mit interessanten Erkenntnissen zum Hoden- und zum Harnblasenkarzinom.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Peter Albers (Düsseldorf)
- Prof. Jürgen Gschwend (München)
- Prof. Kurt Miller (Berlin)
- Prof. Mark Schrader (Ulm)
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Gastrointestinale Tumoren
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Expertenrunde Gastrointestinale Tumoren
Die ASCO 2011-Expertenrunde zu den gastrointestinalen Tumoren geht auf aktuelle Erkenntnisse zur Therapie des Magen-, Pankreas-, Gallenwegs- und Rektumkarzinom ein. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Diskussion ist die Imatinib-Therapie bei GIST. Daneben werden u.a. die Therapie bei NET des Pankreas, aber auch die Bedeutung von Biomarker für Prognose und Therapie einiger Krebserkrankungen angesprochen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dirk Arnold (Hamburg)
- PD Dr. Florian Lordick (Braunschweig)
- PD Dr. Helmut Oettle (Berlin)
- Prof. Hanno Riess (Berlin)
- Prof. Thomas Seufferlein (Halle)
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Hämatoonkologie
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Expertenrunde Hämatoonkologie
Auf dem ASCO-Kongress 2011 wurden interessante Studien etwa zur Therapie des multiplen Myeloms, des myelodysplastischen Syndroms oder der myeloproliferativen Neoplasie vorgestellt. Die Teilnehmer der Expertenrunde Hämatoonkologie diskutieren die Ergebnisse und stellen sie ausführlicher vor. So gibt es zur Behandlung des multiplen Myeloms neue Substanzen wie Anti-BAFF-Antikörper, die in Phase-I-Studien überprüft werden. Außerdem beschäftigen sich die Experten mit aktuellen Erkenntnissen in der Therapie der Lymphome und der chronisch myeloischen Leukämie.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Wolf-Karsten Hofmann (Mannheim)
- Prof. Dietger Niederwieser (Leipzig)
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Prof. Dr. Ralf Gutzmer im Interview
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Neue Standards beim metastasierten Melanom
Für Prof. Ralf Gutzmer, Hannover, war der Kongress aufgrund der vielen neuen Daten „der ASCO des Melanoms“. Von den fünf in der Plenary Session vorgestellten Studien setzt Gutzmer zufolge neben einem neuen BRAF-Inhibitor die Immuntherapie mit Ipilimumab in der Erstlinienbehandlung des metastasierten Melanoms einen neuen Standard. In einer Phase-III-Studie bestätigte sich der signifikante Vorteil des Antikörpers bezüglich des Überlebens und des progressionsfreien Überlebens. Die Zulassung für die Patientenversorgung in Europa ist bereits beantragt.
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Prof. Dr. Stephan Grabbe im Interview
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Enormer Forschritt durch zielgerichtete Therapien beim metastasierten Melanom
Die beeindruckenden neuen Ergebnisse zum metastasierten Melanom eröffnen nach Ansicht von Prof. Stephan Grabbe, Mainz, ganz neue Therapieoptionen. So seien die First-line-Daten des Vorjahres zu Ipilimumab hinsichtlich des Vorteils beim Überleben und beim rezidivfreien Überleben eindrucksvoll bestätigt worden. Zielgerichtete Therapien wie die Immuntherapie mit Ipilimumab werden in Zukunft an die Stelle der bisher unbefriedigenden Chemotherapie treten.
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Interview Prof. Griesinger
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„Harte Daten belegen Effektivität von Erlotinib auch bei EGFR Wildtyp“
Vor dem Hintergrund aktuell beim ASCO präsentierter Ergebnisse zur First-Line-Therapie beim fortgeschrittenen Bronchialkarzinom mit aktivierender EGFR-Mutation erörtert Prof. Griesinger die Rationale für den Einsatz von Erlotinib in der Erhaltungs- bzw. Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen Bronchialkarzinoms. Der TKI hat seine Gleichwertigkeit zur Chemotherapie und Wirksamkeit unabhängig von Mutationsstatus und Histologie in Studien bewiesen, wie Prof. Griesinger im Gespräch weiter ausführt.
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Adjuvante GIST-Therapie mit Imatinib
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Signifikant höhere Überlebenschancen nach drei Jahren Behandlung
Auf dem ASCO 2011 wurden die überzeugenden Ergebnisse der SSGXVIII-Studie als Late Breaking Abstract Nr. 1 präsentiert. Demnach verbessert eine dreijährige adjuvante Imatinib-Therapie bei GIST-Patienten mit hohem Rückfallrisiko das rezidivfreie und das Gesamtüberleben signifikant im Vergleich zu einer einjährigen Therapie. Im Interview äußert sich _PD Dr. Reichhardt, ein Mitautor der Studie, unter anderem zu den Auswirkungen dieser Studienergebnisse auf die Praxis.
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ASCO aus Sicht der Radiologen
Prof. Budach erläutert die Bedeutung des ASCO aus Sicht der Radioonkologie. Bei Kopf-Hals-Tumoren liegen neue Daten aus drei Studien zur Radiochemotherapie vor. Zur brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms konnte ein Benefit durch adjuvante Bestrahlung der regionalen Lymphabflussgebiete gezeigt werden. Außerdem berichtet Prof. Budach über Langzeitergebnisse zur radiochemotherapeutischen Behandlung des Analkarzinoms.
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Interview Prof. Hallek
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Interessante Trends aus Phase I/II Studien beim ASCO bestätigt
Obwohl der ASCO nicht die zentrale Plattform für die Präsentation von Forschungsergebnissen zu hämatoonkologischen Tumoren ist, gab es doch einige interessante Ergänzungen aus Phase I/II Studien mit Tyrosinkinase-Inhibitoren, wie Prof. Hallek im Gespräch reflektiert.
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Prof. Bokemeyer im Gespräch
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Catumaxomab bei Malignem Aszites
Prof. Bokemeyer stellt auf dem ASCO präsentierte neue Daten zu Catumaxomab vor, unter anderem aktualisierte Ergebnisse der Zulassungsstudie zum Gesamtüberleben, zur Auswahl des geeigneten Patienten für die Catumaxomab-Therapie und zur Studien zur immunologischen Reaktion auf den Antikörper.
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Interview Prof. Goldschmidt
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Wegweisende Forschung beim Multiplen Myelom honoriert
Die Bostoner Gruppe um Kenneth Anderson wurde für ihre Arbeiten in der Tumorzellbiologie mit dem Karnofsky Memorial Award honoriert. Die für die Therapie des Multiplen Myeloms wegweisenden Forschungen ermöglichten die schnelle Zugänglichkeit zu neuen Medikamenten wie Bortezomib oder Lenalidomid. Über diese und weitere Themen zum MM wie den Einsatz von Bisphosphonaten, die Bedeutung der Lebensqualität und Aktuelles zur FISH-Diagnostik berichtet Prof. Goldschmidt.
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Interview Prof. Schmiegel
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„ASCO 2011 ist definiert von Innehalten und Nachdenken“
Können eine intensivierte neoadjuvante Radiochemotherapie und exzellente Chirurgie das Disease Free Survival beim Rektumkarzinom verbessern? Werden Oxaliplatin bzw. die Kombinationen wie FOLFOX in der adjuvanten Therapie des Colonkarzinoms überbewertet und „ist weniger mehr“? Geht der Weg bei der Targeted Therapy des CRC vom „Hunderdsten ins Tausendste“ aufgrund der Vielzahl der neuen molekularbiologischen Ansatzpunkte? Prof. Schmiegel fasst hier die wichtigsten Diskussionen zur gastroenterologischen Onkologie vom ASCO zusammen.
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Interview Prof. Bergmann
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„Zweitlinientherapie mit Everolimus gut machbar und sehr effizient“
Die beim ASCO von Prof. Bergmann in einer Posterdiskussion präsentierte CHANGE-Studie stützt den Einsatz von Everolimus in der Zweitlinie im klinischen Alltag. Die Gründe für das median sehr gute progressionsfreie Überleben und die Einordnung der mTOR-Inhibitor-Therapie in die Therapiesequenz an 2. Stelle erörtert er hier im Gespräch.
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Wie effektiv ist dieTherapie mit Catumaxomab? Biomarker signalisiert Vorteil im Gesamtüberleben
Der trifunktionale Antikörper Catumaxomab verlängert das punktionsfreie Überleben von Patienten mit malignem Aszites um das 4,2fache gegenüber Parazentese. Das Follow-up der Zulassungsstudie belegt ein signifikant längeres Gesamtüberleben bei Catumaxomab-behandelten Patienten, das zudem mit einer höheren relativen Lymphozytenzahl korreliert. Die Lebensqualität war an Tag 30 nach Catumaxomab-Gabe höher als in der Parazentese-Gruppe.
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Aktuelle Studiendaten festigen Bedeutung von Lapatinib in der metastasierten Situation
In der metastasierten Situation hat sich die Kombination von Lapatinib mit Capecitabin oder einem Aromatasehemmer in mehrfacher Hinsicht bewährt. Neben neuen chemotherapiefreien Optionen für hormonsensible Patientinnen eröffnen sich Therapiechancen bei Hirnmetastasen oder Resistenz gegenüber Substanzen aus der Erstlinie. Die Daten kommentiert Professor Nicolai Maass.
Die Bedeutung der Tumorbiologie für die Beurteilung des individuellen Risikos
Auf dem diesjährigen ASCO-meeting in Chicago wurden drei Studien vorgestellt, die folgenden Fragen nach der Bedeutung der Tumorbiologie als prädiktiver Faktor nachgehen: Ist die Tumorbiologie für die Beurteilung des individuellen Risikos wichtiger als die Tumorgröße? Wie groß ist der prognostische Wert der pathologic complete response (pCR) bei den unterschiedlichen Brustkrebs Subtypen? Und welche Bedeutung hat p95 bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs?
Die präventive Gabe von Exemestan senkt die Inzidenz von invasiven Mammakarzinomen
Die Prävention des Mammakarzinoms steht auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, im Fokus des Interesses. In Chicago wurde erstmals eine Studie präsentiert, die nachweist, dass Exemestan die Inzidenz von invasiven und in situ-Tumoren signifikant senkt.
Systemischen Therapie bei Hirnmetastasen kann Ganzhirnbestrahlung ersparen, oder diese zumindest zu verzögern
Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, in Chicago wurden 2 Studien präsentiert, die sich mit neuen Therapieoptionen für das metastasierende Mammakarzinom befassen. Ein Behandlungsversuch mit Lapatinib, ggf. in Kombination mit Capecitabin bei Hirnmetastasen des HER2-positiven Brustkrebses ist hier vielversprechend, dagegen enttäuscht der PARP-Inhibitors Iniparib bei der Therapie des metastasierenden triple-negativen Mammakarzinoms.
Angiogenese-Hemmer in der neoadjuvanten Therapie bei Mammakarzinomen
Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, in Chicago wurden 4 Studien präsentiert, die sich mit neuen Optionen der NACT auseinandersetzen. Vielversprechend sind hier vor allem die Angiogenese-Hemmer, die die Bildung von Tumor versorgenden Gefäßen hemmen. Insbesondere der monoklonale Antikörper Bevacizumab steht dabei im Fokus.
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Gastrointestinale Tumoren
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Metastasiertes kolorektales Karzinom: Frühe Tumorschrumpfung durch Cetuximab+FOLFIRI - Indikator für ein längeres Überleben
Mit Cetuximab plus FOLFIRI wurde in der Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen K-RAS-Wildtyptumor retrospektiv beobachtet, dass in der Subgruppe der Patienten mit einem frühen Rückgang des Tumors dieses zu einem signifikant längeren Überleben führt. Bei alleiniger Chemotherapie war dieser Effekt nicht signifikant. Prof. Dr. Dirk Arnold, Hamburg sprach mit der dkg.web über diesen Aspekt.
Capecitabin und Oxaliplatin in der neoadjuvanten Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms
Beim ASCO 2011 wurden seit sechs Jahren erstmals wieder umfangreichere Daten aus mehreren randomisierten Phase III-Studien zum Rektumkarzinom vorgestellt. Besonderes “Highlight”: zwei der drei Studien stammen aus von deutschen Arbeitsgruppen in der DKG.
Aktuelle Studien zur zielgerichteten Therapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom
Auf dem ASOC 2011 wurden aktuelle Daten zum Einsatz von neuen monoklonalen Antikörpern in der Therapie des metastasierten Koloraktalkarzinoms mit Wildtyp-KRAS-Status präsentiert. Den großen Durchbruch bedeuten sie aber nicht.
Metastasiertes kolorektales Karzinom: KRAS-Mutationsstatus als prognostischer und prädiktiver Marker
Zur Einschätzung des möglichen Therapieerfolgs beim metastasierten kolorektalen Karzinom sind molekulare Marker von hohem Interesse. Folgeanalysen der CRYSTAL- und OPUS-Studien untersuchen die differenzierte Betrachtung von KRAS-Mutationen.
Fortgeschrittenes Magenkarzinom - Längeres Gesamtüberleben durch Second-Line-Chemotherapie
Einer aktuellen, auf dem ASCO 2011 vorgestellten koreanischen Studie zufolge kann eine Second-Line-Chemotherapie mit Docetaxel oder Irinotecan kombiniert mit Best Supportive Care das Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem Magenkarzinom verlängern. Damit stände eine nachweislich effektive Therapie für diese Patientengruppe zur Verfügung.
Adjuvante Imatinib-Therapie bei GIST - Drei Jahre Therapie bessert Überleben
Das rezidivfreie und das Gesamtüberleben von GIST-Patienten mit hohem Rezidivrisiko nehmen unter drei Jahre adjuvanter Therapie mit Imatinib deutlich mehr zu als bei einer einjährigen Behandlung. Das bestätigen Ergebnisse der SSGXVIII-Studie, die auf dem ASCO-Kongress 2011 vorgestellt wurde. Dabei erweist sich auch die längere Therapie als gut verträglich. Somit wird die dreijährige Therapie bei Hochrisiko-Patienten künftig der Therapiestandard sein.
Fortgeschrittenes HCC - Einsatz von Sunitinib bietet keinen Vorteil
Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge, die auf dem ASCO-Kongress 2011 präsentiert wurde, ist die primäre Gabe von Sunitinib bei Patienten mit inoperablem und interventionell nicht behandelbarem fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinom nicht sinnvoll. Im Vergleich mit Sorafenib zeigte Sunitinib kein besseres Gesamtüberleben.
Magenkarzinom: XELOX nach Gastrektomie - Capecitabin und Oxaliplatin verbessern krankheitsfreies Überleben
Eine adjuvante Behandlung mit Capecitabin und Oxaliplatin (XELOX) kann bei Magenkarzinom das krankheitsfreie Überleben erhöhen, wie die asiatische CLASSIC-Studie belegt, die auf dem ASCO 2011 präsentiert wurde. Im asiatischen Raum kann sich daraus ein neuer Therapiestandard entwickeln. In Europa kommt diese Behandlung wahrscheinlich für ausgewählte Patienten infrage.
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Neue ASCO-Daten unterstreichen den Stellenwert von Gefitinib
Neue Daten zum fortgeschrittenen Lungenkarzinom erweitern die valide Datenbasis zum Einsatz von Gefitinib bei NSCLC-Patienten mit einer aktivierenden EGFR-Mutation. Auf dem ASCO wurden Langzeit-Ergebnisse aus der Studie NEJ002 vorgestellt und eine Empfehlung für die EGFR-Mutationstestung ausgesprochen.
Amrubicin – eine neue Option bei kleinzelligem Lungenkarzinom?
In der Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinoms gilt Topotecan als Standard. Eine neue Substanz, Amrubicin, wurde nun in einer Phase-III-Studie mit Topotecan verglichen. Die Ergebnisse zeigen eine vergleichbare Effektivität, aber mögliche Vorteile in der Verträglichkeit oder in bestimmten Subgruppen.
EURTAC: Erlotinib verlängert progressionsfreies Überleben in der First-Line-Therapie bei kaukasischen Patienten
Der Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib verlängert im Vergleich zu einer Platin-basierten Chemotherapie signifikant das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und nachgewiesener EGFR-Mutation. Bisher war dies nur bei asiatischen Patienten gezeigt worden.
TREAT: Pemetrexed als alternative adjuvante Chemotherapie
In einer deutschen Phase-II-Studie wurde die Machbarkeit zweier Chemotherapien in der Adjuvanz bei Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkarzinom nach vollständiger Resektion verglichen. Die Kombination Cisplatin/Pemetrexed war dabei der Kombination Cisplatin/Vinorelbin überlegen. Die Daten zur Effektivität müssen noch abgewartet werden.
MetMAb – eine neuer monoklonaler Antikörper
Ein neues Konzept zur Behandlung des NSCLC ist der monoklonale Antikörper MetMAb, der sich gegen die cMet Kinase richtet, welche mit einer schlechten Prognose assoziiert ist. Vorgestellt wurden die Daten einer Phase-II-Studie, in der Patienten eine Second- oder Third-Line-Therapie mit dem Antikörper kombiniert mit Erlotinib bekommen haben.
Innovations: Erlotinib/Bevacizumab bei unselektionierten Patienten in der First-Line-Therapie unterlegen
Die Kombination der beiden Targeted Therapies Erlotinib und Bevacizumab wurde in der deutschen Phase-II-Studie „Innovations“ gegen eine konventionelle Bevacizumab-basierte Chemotherapie verglichen. Die Biologica-Kombination war bei dem untersuchten Patientenkollektiv (fortgeschrittenes NSCLC, kein Plattenepithelkarzinom, EGFR-Mutationsstatus unbekannt) signifikant unterlegen.
Paramount-Studie: Erhaltungstherapie mit Pemetrexed verlängert progressionsfreies Überleben
In einer Phase-III-Studie wurde die Erhaltungstherapie mit Pemetrexed nach Platin-haltiger Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zu Best-Supportive-Care untersucht. Das primäre Studienziel, Verlängerung des progressionsfreien Überlebens, wurde erreicht.
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Hämatoonkologie - Aktuelles von ICML und EHA 2011
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Uroonkologie - Berichte vom AUA 2011
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Bildergalerie Expertenrunden
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Aktualisiert am: 19.03.13 - 16:01
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Mitgliederzeitschrift der DKG. Im Fokus: Leitlinien in der Onkologie: Wegweiser im Labyrinth der Therapieoptionen.
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