American Society of Clinical Oncology
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ASCO 2009 |
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Aktuelle Berichte als PDF herunterladen
Unser neues Format gibt eine ausführliche Übersicht über die wichtigsten Schwerpunktthemen, die interessantesten Daten und kontroverse Diskussionen. Die enge Zusammenarbeit mit anerkannten Experten, die selbst vor Ort waren, garantiert eine fundierte, auf wesentliche Daten und Fakten gestützte Berichterstattung. Mehr Informationen zum Kauf und eine Übersicht aller Kongress-Digests finden Sie hier.
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Hämatoonkologie
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Expertenrunde: Aktuelle Themen und Diskussionen aus Hämatoonkologie
Unsere Experten haben die wichtigsten Daten, die auf dem ASCO 2009 zur Hämatoonkologie vorgestellt wurden, für Sie zusammengefasst und erläutert. Schwerpunkte sind die Anforderungen auf dem Weg zu einer individualisierten Therapie, neue Erkenntnisse zu Risikofaktoren und zur Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML) sowie interessante Behandlungsansätze bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) nach Imatinib-Resistenz. Einen breiten Raum nehmen darüber hinaus die im Bereich Lymphome vorgestellten Studienergebnisse ein.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dr. Michael Hallek (Köln)
- Prof. Dr. Dietger Niederwieser (Leipzig)
- Prof. Dr. Jörg Schubert (Homburg/Saar)
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Nierenzellkarzinom
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Expertendiskussion: Aktuelles vom Nierenzellkarzinom
Sieben Experten erörtern die auf dem ASCO vorgestellten Ergebnisse der First-Line-Studien sowie die Problematik der Sequenztherapie beim Nierenzellkarzinom (RCC). Daneben werden prädiktive und prognostische Marker und erfolgreiches Therapiemanagement diskutiert. Abschließend geben die Experten einen Ausblick auf laufende Studien und neue Therapieansätze beim RCC.
- Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf)
- Dr. Dirk Arnold (Halle/S.)
- Prof. Dr. Lothar Bergmann (Frankfurt/Main)
- PD Dr. Viktor Grünwald (Hannover)
- Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München)
- Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin)
- PD Dr. med. Thomas Steiner (Jena)
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Lungenkarzinom
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Expertenrunde: Aktuelle Diskussionen zum Lungenkarzinom
Auch beim Lungenkarzinom zeichnen sich erste Trends zu einer individualisierten Therapie ab. Wie die Experten die hierzu vorgestellten Daten bewerten, sehen Sie in unserer Video-Runde direkt vom ASCO. Weitere wichtige Themen sind im Bereich des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) die neoadjuvante und adjuvante Therapie, die Erhaltungstherapie und neue Substanzen. Auch die selteneren Tumore, wie das Pleuramesotheliom und das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC), werden besprochen.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Dr. Karl-Matthias Deppermann (Erfurt)
- Dr. Wilfried Eberhardt (Duisburg-Essen)
- Dr. Thomas Gauler (Duisburg-Essen)
- Prof. Dr. Frank Griesinger (Oldenburg)
- Prof. Dr. Rudolf M. Huber (München)
- PD Dr. Martin Reck (Großhansdorf)
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Urologische Tumoren
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Expertenrunde: Aktuelle Themen und Diskussionen aus der urologischen Tumorforschung
Ist p53 ein sinnvoller Marker beim Blasenkarzinom? Wie ist der Einsatz von Bevacizumab bei dieser Tumorentität zu werten? Muss ein Hodenkarzinom nach Chemotherapie immer operiert werden? Welche Wertigkeit haben PSA und PCA3 in der Früherkennung des Prostatakarzinoms (PCA)? Was gibt es Neues beim metastasierten PCA? Diese und weitere Themen diskutierten unsere vier Experten live auf dem ASCO 2009.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf)
- Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München)
- Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin)
- Prof. Dr. Manfred Wirth (Dresden)
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Gynäkologische Onkologie
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Expertenrunde: Gynäkologische Onkologie
Der Schwerpunkt der Expertenrunde liegt auf neuen Ergebnissen in der Therapie des Mammakarzinoms, mit besonderem Fokus auf prognostischen und prädiktiven Faktoren sowie neuen Agenten wie beispielsweise PARP-Inhibitoren. Außerdem werden aktuelle Daten zum Vulva-, Zervix- und Ovarialkarzinom präsentiert und kommentiert.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Prof. Dr. Jens-Uwe Blohmer (Berlin)
- Prof. Dr. Nadja Harbeck (München)
- Prof. Dr. Christian Jackisch (Offenbach)
- Prof. Dr. Wolfgang Janni (München)
- Prof. Dr. Gunter von Minckwitz (Frankfurt/Main)
- Prof. Dr. Jalid Sehouli (Berlin)
- Prof. Dr. Christoph Thomssen (Halle/S.)
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Gastrointestinale Tumoren
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Expertenrunde: Aktuelles zu gastrointestinalen Tumoren
Experten kommentieren und diskutieren auf dem ASCO 2009 vorgestellte Studienergebnisse zu gastrointestinalen Tumoren. Im Mittelpunkt stehen das Kolon- und das Rektumkarzinom sowie das Pankreaskarzinom, aber auch Aktuelles zu neuroendokrinen Tumoren sowie zum Magen- und Ösophaguskarzinom wird präsentiert.
Teilnehmer der Diskussionsrunde sind:
- Dr. Dirk Arnold (Halle/S.)
- Prof. Dr. Stefan Kubicka (Hannover)
- PD Dr. Florian Lordick (Heidelberg)
- PD Dr. Manfred Lutz (Saarbrücken)
- PD Dr. Helmut Oettle (Berlin)
- Prof. Dr. Hanno Riess (Berlin)
- Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm)
- PD Dr. Udo Vanhöfer (Hamburg)
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Aktualisierte Datenlage zur mRCC-Therapie: Bedeutung für die klinische Praxis
In diesem Jahr wurden auf dem Jahrestreffen der American Society for Clinical Oncology (ASCO) eine Reihe neuer Daten und Updates zur First-Line-Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) vorgestellt. Wie die neuen Erkenntnisse in den klinischen Behandlungsalltag beim Nierenzellkarzinom einzuordnen sind, kommentieren Prof. Dr. Jürgen Gschwend, München, und Dr. Viktor Grünwald, Hannover.
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Personalisierte Erstlinientherapie des mCRC mit Cetuximab
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Testen – Individualisieren – Effektivität steigern
Cetuximab ist derzeit Standard in der Therapie vorbehandelter Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom. Auf der ASCO Jahrestagung wurden nun zwei Studien vorgestellt, die den Einsatz von Cetuximab in der Erstlinientherapie untersuchten – CRYSTAL a und OPUS b. Vor allem Patienten, die keine Mutation des KRAS-Gens aufweisen, profitieren besonders von der Kombination aus Cetuximab und Standardchemotherapie.
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Fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom
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Erhaltungstherapie mit Erlotinib und Bevacizumab: Erstmals Daten der Phase-III-Studien SATURN und ATLAS präsentiert
Bei der ASCO-Tagung in Orlando wurden erstmals die Daten der beiden großen Phase-III-Studien SATURN und ATLAS präsentiert, in denen Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC nach Abschluss einer erfolgreichen platinhaltigen First-Line-Therapie eine Erhaltungstherapie mit Erlotinib (Tarceva®) allein bzw. in Kombination mit Bevacizumab (Avastin®) erhielten. Die aktuellen Studiendaten und ihre Bedeutung für den klinischen Alltag kommentiert Dr. Ulrich Gatzemeier, Onkologischer Schwerpunkt des Krankenhauses Großhansdorf, im Video-Interview.
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Interview Prof. Riess und PD Dr. Oettle
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Aktuelle Studienergebnisse zum Pankreaskarzinom
Nicht alle beim ASCO vorgestellten Studien konnten positiv abgeschlossen werden, doch helfen auch solche Ergebnisse bei der Festlegung der optimalen Therapieregime für die verschiedenen Stadien des Pankreaskarzinoms. Für das metastasierte Pankreaskarzinom bleibt in der Erstlinie die Kombination von Gemcitabin und Erlotinib für Patienten, die einen Rash entwickeln, „das Beste was den Patienten angeboten werden kann“, so die Meinung der Experten.
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Interview PD Dr. Reichardt
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Imatinib in der adjuvanten GIST-Therapie
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Chirurgen, Pathologen und Onkologen bei Verdacht auf GIST ist Voraussetzung für die Einstufung des Rezidivrisikos und Grundlage für die Entscheidung, ob eine adjuvante GIST-Therapie durchgeführt werden sollte. PD Dr. Reichardt erörtert hier die Entscheidungskriterien und die Eckpunkte einer Imatinib-Therapie.
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AIO-Studie KRK 0504
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Interview Prof. Kubicka und Dr. Arnold
Die Phase-III-Studie KRK0504 untersucht die Therapie mit Bevacizumab „beyond progression“ nach Versagen einer Chemotherapie mit Bevacizumab in der Erstlinie des metastasierten kolorektalen Karzinoms. Studienleiter ist Prof. Kubicka, der hier zusammen mit Dr. Arnold die Rationale für diese derzeit rekrutierende Studie erörtert.
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Aktuelles zum Mast- und Enddarmkrebs
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Wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestellt
Ein künstlicher Darmausgang als Folge einer Mastdarmoperation ist für Patienten sehr belastend. Eine Bestrahlung vor der Operation kann die Ergebnisse deutlich verbessern, die Kombination mit einer intensivierten Chemotherapie hilft hingegen nicht. Dieses und weitere Ergebnisse vom ASCO erörtert Prof. Schmiegel hier im Interview
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Strukturen verändern – Heilung verbessern
Eine personalisierte Therapie der Patienten ist das Ziel der Forschung zu genetischen Veränderungen von Tumoren. Doch sie erfordert auch eine Behandlungskompetenz der Ärzte, die sich nur aus der interdisziplinären Zusammenarbeit von Klinik und Praxis ergeben kann. Prof. Dr. W. Schmiegel, Kongresspräsident des DKK 2010, fasst hier aktuelle Wege in der Onkologie zusammen
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Krebs als Erkrankung der Gene
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„In 10 Jahren wird die Bestimmung des Krebsgenoms bei jedem Krebspatienten zur diagnostischen Routinemaßnahme gehören“
Prof. Dr. Hehlmann, Universitätsklinikum Mannheim erörtert die Perspektiven der Onkologie der nächsten 10 Jahre: Krebs als eine Erkrankung der Gene zu begreifen und über die Analyse der Gene und ihrer veränderten Struktur hier ansetzende Therapeutika zu entwickeln, ist das Ziel der modernen Krebsforschung...
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Neue Agents und neue Kombinationen
Bei ASCO wurden traditionell viele Wirkstoffe vorgestellt, die sich noch in der Entwicklung befinden. Wir stellen Ihnen die Anti-HER2-Agents T-DM1, Pertuzumab und BIBW 2992 vor, außerdem den PARP-Inhibitor BSI-201 sowie Ergebnisse zur Kombination von Bevacizumab mit Capecitabin.
Neues zur Chemotherapie
Chemotherapien spielen nach wie vor eine zentrale Rolle in der Therapie des Mammakarzinoms. Auf dem diesjährigen ASCO standen unter anderem prädiktive Marker für die Effizienz adjuvanter Chemotherapien im Fokus. Des Weiteren in unserem Bericht: Ovarschutz durch GnRH-Analoga und Rolle der palliativen Erhaltungstherapie.
Zielgerichtete Ansätze gegen endokrine Resistenz
Interaktionen zwischen den Signalwegen von Hormon- und Wachstumsfaktoren können endokrine Resistenzen auslösen. Kombinationen endokriner mit zielgerichteten Wirkstoffen sollen diesen Mechanismus umgehen. Auf dem ASCO wurde mehrere Ansätze dazu vorgestellt.
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Prä- und perioperative Chemotherapie vergleichbar effektiv
Operation und eine Cisplatin-basierte Chemotherapie sind etablierte Standard-Therapien im Frühstadium des NSCLC. Eine auf dem ASCO-Kongress vorgestellte Phase III-Studie evaluierte den besten Zeitpunkt und das beste Regime für eine Chemotherapie bei Patienten in einem kurativen Stadium des NSCLC.
Widersprüchliche Daten zur Second-Line-Therapie mit Vandetanib
Vandetanib ist ein oral verfügbarer multipler Tyrosinkinaseinhibitor (TKI), der simultan VEGFR-, EGFR- und RET-Pathways blockiert. Drei auf dem ASCO vorgestellte Phase III-Studie prüften die Effektivität von Vandetanib in der Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen NSCLC in Kombination mit Docetaxel bzw. Pemetrexed.
Erhaltungstherapie beim NSCLC derzeit ohne festen Stellenwert
Die Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen NSCLC war auf dem ASCO-Kongress 2009 ein kontrovers diskutiertes Thema. Verschiedene Studien gehen der Frage nach, ob zur Krankheitsstabilisierung eine Erhaltungs- bzw. Konsolidierungstherapie sinnvoll ist, und welche Substanzen sich dafür besonders eignen.
Biomarker-Studien zum NSCLC
Das Ziel von Biomarker-Studien ist die Evaluierung prognostischer und prädiktiver Marker für den Nutzen von targeted therapies. Auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) nahm dieses Thema auch beim NSCLC einen breiten Raum ein.
Irinotecan, Etoposid und Platinanaloga bei metastasierten-SCLC
In einer deutschen Phase-III-Studie wurde beim ausgedehnten kleinzelligen Lungenkarzinom (ED-SCLC) eine vergleichbare Wirksamkeit von Irinotecan/Carboplatin und Etoposid/Carboplatin beobachtet [1]. In einem systematischen Review mit Metaanalyse erwies sich bei ED-SCLC-Patienten aus westlichen Ländern die Kombination Irinotecan/Platinanalogon im Vergleich zu Etoposid/Platinanalogon bezüglich des Gesamtüberlebens als statistisch signifikant überlegen.
Pemetrexed und Thymidylat-Synthase (TS) beim Pleuramesotheliom
Eine retrospektive Analyse ergab, dass die Höhe der Thymidylat-Synthase (ermittelt über Proteinexpression und mRNA) korrelierte mit der Wirksamkeit einer pemetrexbasierten Chemotherapie bei Patienten mit malignem Pleuramesotheliom (MPM). Wenn sich diese Ergebnisse in größeren prospektiven Studien bestätigen, könnte die Quantifizierung der Thymidylat-Synthase zur Selektion von Patienten dienen, die von Pemetrexed besonders profitieren.
Ranpirnase und Doxorubicin beim malignen Mesotheliom
Die Kombination aus Doxorubicin und Ranpirnase verlängert bei vorbehandelten Patienten mit nicht resezierbarem malignen Mesotheliom das Überleben im Vergleich zur Monotherapie mit Doxorubicin (DOX). Zu diesem Ergebnis kamen Dr. Martin Reck und sein Team in einer multizentrischen internationalen kontrollierten Phase-III-Studie.
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Gastrointestinale Tumoren
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Optimierung der neoadjuvanten Strahlenchemotherapie beim Rektumkarzinom
5-Fluorouracil als Standard in der neoadjuvanten Therapie des Rekumkarzinoms kann zukünftig wohl durch Capecitabin ersetzt werden. Dagegen ist der Nutzen der zusätzlichen Oxaliplatin-Gabe derzeit noch nicht gesichert.
Klinische und molekulare Marker sollen Therapieentscheid erleichtern
Um die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms besser auf den individuellen Patienten zuzuschneidern, sucht man seit einiger Zeit intensiv nach Markern für Prognose und Prädiktion des Therapie-Effekts. Mit diesem Thema beschäftigten sich mehrere Vorträge auf der diesjährigen ASCO-Tagung.
Adjuvante Therapie beim frühen Kolonkarzinom
Die erste Phase-III-Studie mit Bevacizumab in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms ist negativ ausgegangen: Die Therapie mit dem Antikörper zusätzlich zur Chemotherapie führte nicht zu einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens.
Oxaliplatin - Reinduktion ist unterschiedlich wirksam, Neuroprotektion ist mit Ca/Mg möglich
Eine Auswertung von Patientendaten ergab, dass die Dauer des Intervalls zwischen zwei FOLFOX-Therapien oder des progressionsfreien Überlebens nach einer First-Line-Therapie mit FOLFOX die Wirksamkeit einer Reinduktion von Oxaliplatin prognostiziert [1]. Dosislimitierende kumulative chronische sensorische Neurotoxizitäten im Zusammenhang mit Oxaliplatin konnten in einer Phase-III-Studie mit Ca/Mg-Infusionen signifikant reduziert werden [2].
Capecitabin könnte 5-FU bei Chemoradiotherapie ersetzen
In einer Phase-III-Studie wurde bei neoadjuvanter Anwendung von Capecitabin im Rahmen der perioperativen Chemoradiotherapie (CRT) des lokal fortgeschrittenen Rektalkarzinoms ein Trend zu einem besseren Tumor-Downstaging im Vergleich zur Standardsubstanz 5-FU beobachtet. Capecitabin zeigte somit Potential als Ersatz für 5-Fluorouracil. Endgültige Wirksamkeitsresultate bezüglich des primären Studienendpunkts Gesamtüberleben werden 2010 erwartet.
ToGA-Studie: signifikante Überlebensverlängerung durch Trastuzumab
In der ToGA-Studie wurde die zusätzliche Gabe von Trastuzumab zur Cisplatin-haltigen Chemotherapie beim fortgeschrittenen Her2-positiven Magenkarzinom geprüft. Mit Erfolg: Das Sterberisiko wurde durch den monoklonalen Antikörper um ein Viertel reduziert, das Überleben um drei Monate verlängert.
AIO-Studie zeigt Überlebensverlängerung durch Irinotecan
Beim fortgeschrittenen Magenkarzinom hat sich erstmals eine Zweitlinientherapie mit Irinotecan als erfolgreich erwiesen. Im Vergleich zu nur supportiv behandelten Patienten führte Irinotecan zu einer signifikanten Verlängerung des Überlebens und zu einer stärkeren Besserung tumorbedingter Symptome.
Überlebensverlängerung durch Gemcitabin zusätzlich zu Cisplatin
Mit der Kombination Gemcitabin/Cisplatin gibt es einen neuen Therapiestandard beim inoperablen biliären Karzinom. Denn im Vergleich zur Gemcitabin-Monotherapie wurde das Gesamt-Überleben durch das Kombinationsregime um 3,5 Monate verlängert.
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Frühzeitige Hormontherapie bei schneller PSA-Verdopplungszeit
Insbesondere Männer mit einem frühzeitigen biochemischen Rezidiv nach radikaler Prostatektomie und einer schnellen PSA-Verdopplungszeit scheinen von einer frühzeitigen Hormontherapie hinsichtlich des Gesamtüberlebens zu profitieren. Dies legt eine retrospektive Analyse von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore nahe.
Palliative Therapie bei hormonrefraktärem Prostatakarzinom
Der neuartige Androgenrezeptor-Antogonist MDV3100 hat in einer ersten Phase-I/II-Studie viel versprechende Ergebnisse bei Patienten mit hormonrefraktärem Prostatakarzinom erzielt. Nach einer 12-wöchigen Therapie sank der PSA-Spiegel bei 57% der chemotherapie-naiven bzw. 45% der chemotherapeutisch vorbehandelten Patienten um mehr als 50%.
Phase-III-Studie mit Pazopanib bei Kinase-Inhibitor-naiven Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom
In einer Phase-III-Studie verlängerte eine Monotherapie mit dem oralen Multi-Target-Kinase-Inhibitor Pazopanib bei metastasiertem Nierenzellkarzinom signifikant das progressionsfreie Überleben gegenüber einer Plazebo-Gabe.
Prognostische Bedeutung der prozentualen Tumorlastentfernung bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom vor VEGF-gerichteter Therapie
In einer retrospektiven Datenbankanalyse ergaben sich Hinweise, dass für die palliative Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms mit Angiogeneseinhibitoren eine vorgeschaltete Tumornephrektomie je nach prozentualer Senkung der Tumorlast ein günstiger prognostischer Faktor ist.
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Aktualisiert am: 02.09.09 - 18:00
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Mitgliederzeitschrift der DKG. Aktuelle Literaturhinweise und Archiv.
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