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Archiv - Weitere Urogenitaltumore


Nierenzellkarzinom
Pazopanib bei Nierenzellkarzinom: Endauswertung Phase-III-Studie
Die bereits 2009 veröffentlichten ersten Ergebnisse einer Phase-III-Studie mit dem oralen Multitarget-Kinase-Inhibitor Pazopanib bei metastasiertem Nierenzellkarzinom führten wegen des signifikant verlängerten progressionsfreien Überlebens zur vorläufigen Zulassung des Wirkstoffs. Nun liegt die Endauswertung einschließlich der Analyse des Gesamtüberlebens vor.
ESMO 2010
Temsirolimus und Bevacizumab beim metastasierten Nierenzellkarzinom
Die Kombinationstherapie mit Temsirolimus+Bevacizumab beim Nierenzellkarzinom ist mit einer unerwartet hohen Toxizität verbunden, ohne einen Zugewinn an Effektivität zu erzielen.
ASCO 2010
Kleine Nierentumoren: Abwartende Beobachtung als risikoarme Option
In den letzten Jahren wurde bereits über Kurzzeit-Erfahrungen mit abwartender Beobachtung bei kleinen Nierentumoren berichtet. Eine auf dem AUA 2010 vorgestellte Untersuchung präsentierte nun erstmals Daten eines Langzeit-Follow-ups. AUA 2010
Präoperatives Sunitinib bei metastasiertem Nierenkarzinom: Keine Erhöhung der Komplikationsrate
Sunitinib kann als neoadjuvante Therapie vor einer Nephrektomie ohne erhöhte Komplikationsrate eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis gelangten holländische und amerikanische Wissenschaftler in zwei einarmigen parallel durchgeführten prospektiven Studien. Zudem wurde bei vielen Patienten eine Verkleinerung des Primärtumors beobachtet. Die Ergebnisse beider Studien wurden zusammengefasst auf dem 25. Kongress der European Association of Urology (EAU) 2010 präsentiert. EAU 2010
Neue startende Studien zum Harnblasen-, Nierenzell- und Prostatakarzinom
RAD001, das kürzlich für die Therapie des Nierenzellkarzinoms zugelassen wurde, wird derzeit auch in der 2nd-Line-Therapie des Blasenkarzinoms untersucht. In der 1st-Line-Therapie wird in Kürze eine Studie starten, die die Effektivität einer Kombination von Sorafenib mit Gemcitabin/Cisplatin zur Fragestellung hat. Eine weitere interessante Fragestellung, die mit der LEA-Studie aufgegriffen wird, ist der Vergleich einer ausgedehnten mit einer eingeschränkten pelvinen Lymphadenektomie. Prof. Albers gibt hier einen Überblick zu neuen Studien aus dem Umfeld des Harnblasen-, Nierenzell- und Prostatakarzinoms. DGU 2009
Phase-III-Studie mit Pazopanib bei Kinase-Inhibitor-naiven Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom
In einer Phase-III-Studie verlängerte eine Monotherapie mit dem oralen Multi-Target-Kinase-Inhibitor Pazopanib bei metastasiertem Nierenzellkarzinom signifikant das progressionsfreie Überleben gegenüber einer Plazebo-Gabe.
ASCO 2009
Bedeutung der prozentualen Tumorlastentfernung bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom vor VEGF-gerichteter Therapieit Multitarget-Tyrosinkinase-Inhibitoren erfolgversprechend
In einer retrospektiven Datenbankanalyse ergaben sich Hinweise, dass für die palliative Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms mit Angiogeneseinhibitoren eine vorgeschaltete Tumornephrektomie je nach prozentualer Senkung der Tumorlast ein günstiger prognostischer Faktor ist.
ASCO 2009


Harnblasenkarzinom
Präoperative Chemoprophylaxe mit EMDA könnte postoperativem Standardverfahren überlegen sein
In einer randomisierten prospektiven Studie senkte eine elektromotorische Medikamentenapplikation (EMDA) vor der transurethralen Resektion (TUR) bei Patienten mit oberflächlichem Blasenkarzinom mit multiplem, mittlerem und hohem Risiko das Rezidivrisiko und verlängerte das krankheitsfreie Intervall im Vergleich zur postoperativen Chemoprophylaxe und zur transurethralen Resektion alleine. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine präoperative Chemoprophylaxe mit EMDA dem bisherigen Standard möglicherweise überlegen ist.
EAU 2010
Harnblasenkarzinom – verlorener Tumor in der Urologie?
Das Harnblasenkarzinom ist auf nationalen und internationalen Kongressen trotz etwa 28.000 Neuerkrankungen im Jahr unterpräsentiert. Im letzten Jahr wurde daher der "Deutsche Forschungsverbund Blasenkarzinom e.V." gegründet mit dem Ziel der Bündelung von Forschungsaktivitäten. Anlässlich des DGU wurden nun aktuelle Daten zur Diagnostik, Operation und Therapie diskutiert, die hier von Prof. Gschwend reflektiert werden. Mit der Zulassung des mTor-Inhibitors Everolimus stehen für das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom nun 5 zugelassene Substanzen zur Verfügung. Eine der primären Fragen, die sich hieraus ergibt, ist die richtige Sequenz, wie Prof. Gschwend weiter erörtert.
DGU 2009
Beeinflussen Zweitmeinungszentren bei testikulären Keimzelltumoren die Versorgungsqualität?
Die „German Testicular Cancer Study Group“ (GTCSG) publiziert seit 1989 regelmäßig Therapieleitlinien, um die Versorgungsqualität zu verbessern. Zur weiteren Optimierung der Versorgungsqualität etablierte die GTCSG 2006 ein nationales Zweitmeinungsnetzwerk zur Therapieplanung nach Orchiektomie. Welchen Einfluss diese auf die tatsächliche Therapie haben, untersuchte eine auf dem DGU 2009 vorgestellte Studie.
DGU 2009
Multizentrische Validierung in Deutschland: Lymphovaskuläre Invasion als unabhängiger Prognosefaktor bestätigt
Eine lymphovaskuläre Invasion (LVI) wird beim Urothelkarzinom der Harnblase mit einem erhöhten Rezidiv- und Mortalitätsrisiko aufgrund einer lymphogenen Mikrometastasierung assoziiert. An einem großen nationalen Patientenkollektiv wurde nun der prognostische Wert der LVI validiert.
DGU 2009
Phase-III-Studie: Hexvix® verbessert Detektion, Resektion und rezidivfreies Überleben
Die photodynamische Diagnostik (PDD) mittels Hexaminolävulinat (Hexvix®) verbessert die Visualisierung von Blasentumoren und ergänzt die Weißlicht (WL)-Zystoskopie bei der transurethralen Resektion der Harnblase (TURB). Eine auf dem DGU vorgestellte Studie verglich die Hexvix®-TURB mit der Standard WL-TURB bezüglich der Detektion und Resektion nicht-muskelinvasiver Harnblasenkarzinome und des rezidivfreien Überlebens.
DGU 2009


Videos
Expertenrunde urologische Tumoren
Die Expertenrunde diskutiert neue Studien, die auf der EAU-Jahrestagung vorgestellt wurden, beginnend mit dem Nutzen der adjuvanten Therapien beim Blasenkarzinom. Zum Nierenzellkarzinom besprechen sie sowohl die operative Tumorextirpation als auch medikamentöse Therapien. Das Prostatakarzinom nimmt den größten thematischen Raum ein. Die Experten erläutern Studien zum Screening und zur Einhaltung der EAU-Guidelines ebenso wie Untersuchungen zur post-operativen Strahlentherapie, zur Vermeidung von Knochenfrakturen und zur Behandlung des metastasierten Prostatakarzinoms.
EAU 2011
Prof. Doehn: Therapielandschaft beim lokal begrenzten und fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom
Beim lokal begrenzten Nierenzellkarzinom (RCC) wird immer seltener eine radikale Nephrektomie durchgeführt. Die organerhaltene Operation ist nicht nur genau so sicher wie die Neprektomie; Sie bietet auch Vorteile hinsichtlich der kardiovaskulären Mortalität. Prof. Doehn spricht auch über die derzeitige Therapielandschaft beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms, wo in den letzten fünf Jahren insgesamt sechs zielgerichtete Präparate zugelassen wurden. Die Zweitlinientherapie und derzeit laufende Sequenzstudien werden ebenfalls angesprochen.
DGU 2010
Prof. Gschwend: Harnblasenkarzinom: kontroverse Themen
Der Stellenwert der Lymphadenektomie beim Harnblasenkarzinom ist nach wie vor ungeklärt. Prof. Gschwend stellt die LEA-Studie vor, die als erste prospektiv-randomisierte Studie den Einfluss der Lymphadenektomie auf das Outcome der Patienten untersucht. Weiter Themen des Interviews sind die Chemotherapie in der Neoadjuvans, Adjuvans und Palliation sowie die palliative Harnableitung bei fortgeschrittenen Tumoren.
DGU 2010
Prof. Weidner: Forschung und Anwendung im Dialog
Der Kongresspräsident des 62. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., Prof. Dr. Wolfgang Weidner, stellt die wichtigsten Themen und Formate des diesjährigen Treffens vor, dass vom 22.-25. September 2010 in Düsseldorf stattfand. Darüber hinaus erläutert er die Bedeutung des translationalen Kongress-Mottos „Forschung und Anwendung im Dialog“ speziell für die Uro-Onkologie.
DGU 2010
 
Expertenrunde: Urologische Tumoren
Im Bereich Hodentumoren liegt der Fokus der Expertenrunde unter anderem auf neuen Daten zu Spätfolgen adjuvanter Therapien. Zum Blasenkarzinom gab es Ergebnisse sowohl zur adjuvanten als auch zur palliativen Chemotherapie. Beim Prostatakarzinom, das traditionell den Hauptteil der Runde ausmacht, werden zum einen klassische Themen wie Active Surveillance oder kombinierte Hormon- und Radiotherapie diskutiert, als auch Studien zu neuen Substanzen wie Carbizitaxel, Denosumab und Tasquinimod vorgestellt. ASCO 2010
Expertenrunde Nierenzellkarzinom
Es diskutierten Prof. Dr. Lothar Bergmann (Frankfurt/Main), Prof. Dr. Christian Doehn (Lübeck), PD Dr. Viktor Grünwald (Hannover), Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München), Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin)
ASCO 2010
Aktuelle Themen und Diskussionen aus der Uroonkologie
In unserer diesjährigen Expertenrunde erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten uroonkologischen Themen vom AUA. Schwerpunkte des Gesprächs sind neben aktuellen Informationen zum Harnblasenkarzinom und zu Hodentumoren vor allem neuere Entwicklungen beim Nierenzell- und beim Prostatakarzinom. Unter anderem wird die Bedeutung der Größe von Nierenzellkarzinomen für die Prognose und damit für die Entscheidung über Resektion oder Active Surveillance diskutiert. Besonders interessant beim Prostatakarzinom ist die Neubewertung von Testosteron und Testosteron-Substitution im Hinblick auf das Rezidivrisiko. AUA 2010
Ergebnisse aus Barcelona kommentiert von Prof. Miller und Prof. Wirth
Aufgrund der Aschewolke diesmal leider nicht direkt aus Barcelona, doch wie immer konzentriert und auf den Punkt gebracht fassen unsere Experten Prof. Dr. Kurt Miller, Berlin und Prof. Dr. Manfred Wirth, Dresden hier die interessantesten Beiträge zum Prostata-, Harnblasen- und Nierenzellkarzinom vom EAU-Kongress zusammen. EAU 2010
Expertenrunde Nierenzellkarzinom
Es diskutieren Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf), Dr. Dirk Arnold (Halle/S.), Prof. Dr. Lothar Bergmann (Frankfurt/Main), PD Dr. Viktor Grünwald (Hannover), Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München), Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin), PD Dr. med. Thomas Steiner (Jena)
ASCO 2009
Expertenrunde Urologische Tumoren
Es diskutieren Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf), Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München), Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin), Prof. Dr. Manfred Wirth (Dresden)
ASCO 2009
 
Aktuelle Themen und Diskussionen aus der Uroonkologie

Es diskutieren Prof. Dr. Thomas Ebert (Fürth), Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München), Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin), Prof. Dr. Johannes Wolff (Viersen)
AUA 2009
Aktuelle Optionen zur Therapie von uroonkologischen Tumoren
Es diskutieren Prof. Dr. Kurt Miller (Berlin), Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf), PD Dr. Christian Doehn (Lübeck)
EAU 2009
 



Aktualisiert am: 26.03.12 - 11:54



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