Archiv - Non-Hodgkin-Lymphome
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Aggressive Non-Hodgkin-Lymphome
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Brentuximab-Vedotin bei rezidiviertem oder refraktärem anaplastischen großzelligen Lymphom
Bereits in einer Phase I-Studie zeigte das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Bretuximab-Vedotin bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem systemischen anaplastischen großzelligen Lymphom (ALCL) eine gute Verträglichkeit und eine viel versprechende Tumoraktivität (6 von 7 Patienten erreichten ein komplettes Ansprechen). Diese Ergebnisse wurden nun in einer einarmigen multizentrischen Phase II-Studie überprüft.
(BTK)-Inhibitor PCI-32765 in Phase I Studie
Eine multizentrische Phase I-Studie prüfte die Wirksamkeit und Sicherheit des neuartigen oralen Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitor PCI-32765 bei Patienten mit rezidivierenden oder refraktären B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL), einschließlich chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Morbus Waldenström.
Aggressives B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom
Bei Patienten mit aggressivem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom wurde im Rahmen einer R-CHOP-14-Therapie untersucht, ob ein verändertes Applikationsschema von Rituximab die Behanglungsergebnisse weiter verbessern kann. DGHO 2010
Innovativer Therapieansatz mit wirkungsverstärktem Antikörper/Chemoimmunotherapie
Die Wirksamkeit und Sicherheit von CMC-544, ein Fusionsmolekül aus einem CD22-Antikörper und dem Zellgift Calicheamicin wurde bereits in der Monotherapie bei vorbehandelten und refraktären NHL-Patienten erfolgreich geprüft. Verhoef et al. evaluierten nun die Antitumor-Aktivität von Inotuzumab Ozogamicin (CMC-544) plus Rituximab bei Patienten mit refraktärem oder rezidivierendem Non Hodgkin Lymphom. EHA 2010
Aggressive Lymphome: primäre Hochdosistherapie enttäuschte
In der MegaCHOEP-Studie der deutschen DSHNHL-Gruppe führte die primäre Hochdosistherapie bei jüngeren Patienten mit duffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLCL) nicht zu einer Verbesserung des Behandlungserfolges gegenüber der konventionellen Therapie mit R-CHOEP-14. Zudem war die Hochdosistherapie deutlich toxischer. ASH 2009
DLBCL: Fraglicher Vorteil durch dosisdichtes R-CHOP
In einer Zwischenauswertung der LNH03 Gela-Studie ergab sich kein Vorteil durch eine Verkürzung des R-CHOP-Intervalls von 21 Tage auf 14 Tage. Allerdings weist der Explorationsarm einige Mängel in der Durchführung auf (Dosierungsintervall lag im Schnitt bei 15 Tage) und auch die Gabe von G-CSF war nicht obligatorisch. Die Endauswertung bleibt abzuwarten. ASH 2009
Bendamustin beim follikulären und Mantelzell-Lymphom
Die finalen Ergebnisse der Phase-III-Studie der Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), die BR mit CHOP-R bei unbehandelten Patienten mit follikulären, indolenten und Mantelzell-Lymphomen verglich, bestätigen die überlegene Rolle von BR. Damit sind die Tage der CHOP-haltigen Regimes in der First-line-Therapie bei Patienten mit dieser Art von Lymphomen gezählt. ASH 2009
Chemotherapie des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms
Erstmals wurde in einer Studie bei asiatischen Patienten mit diffusen großzelligen B-Zell-Lymphomen (DLBCL) das R-CHOP-14-Schema (14 Tage Dosierungsintervall mit dem R-CHOP-21-Schema (21 Tage Dosierungsintervall) verglichen. Die Ergebnisse sprechen für das kürzere Dosierungsintervall. ESMO/ECCO 2009
Anhaltende Remissionen durch dosisdichte Induktionschemotherapie und Konsolidierung mit ASCT
Patienten mit neu diagnostiziertem peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) profitieren von einer dosisdichten Induktionschemotherapie, gefolgt von einer Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation (ASCT). Dies zeigen die Ergebnisse einer Phase-II-Studie der Nordischen Lymphomgruppe. EHA 2009
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wirksamkeit von Rituximab
Ältere Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom profitieren den Ergebnissen der RICOVER-60-Studie zufolge von 6 Zyklen CHOP-14 plus mit 8 Gaben Rituximab. Eine bei der EHA-Jahrestagung in Berlin präsentierte retrospektive Analyse der RICOVER-60-Daten zeigt nun, dass der klinische Nutzen des CD20-Antikörpers bei Frauen größer ist als bei Männern. EHA 2009
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Indolente Non-Hodgkin-Lymphome
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Follikuläre Lymphome – neue therapeutische Möglichkeiten bei Patienten mit asymptomatischem follikulärem Lymphom
Patienten mit asymptomatischem, nicht metastasierendem follikulären Lymphom, benötigen bei frühzeitiger Behandlung mit Rituximab deutlich später eine weiterführende Therapie als Watch and Wait-Patienten, wie jetzt die Ergebnisse einer randomisierten Studie belegten. ASH 2010
Follikuläres Lymphom
Männliches Geschlecht gilt als unabhängiger negativer prognostischer Faktor bei follikulärem Lymphom. Nun ergab eine Analyse, dass der Zusatz von Rituximab zu einer Chemotherapie nach dem CHOP-Schema den Vorhersagewert des Geschlechts aufhebt. DGHO 2010
Innovativer Therapieansatz mit wirkungsverstärkter Anitkörper/Chemoimmunotherapie
Die Wirksamkeit und Sicherheit von CMC-544, ein Fusionsmolekül aus einem CD22-Antikörper und dem Zellgift Calicheamicin wurde bereits in der Monotherapie bei vorbehandelten und refraktären NHL-Patienten erfolgreich geprüft. Verhoef et al. evaluierten nun die Antitumor-Aktivität von Inotuzumab Ozogamicin (CMC-544) plus Rituximab bei Patienten mit refraktärem oder rezidivierendem Non Hodgkin Lymphom. EHA 2010
Hodgkin Lymphom: Bedeutung von Dacarbazin und Bleomycin für die Effektivität von ABVD
Bei Patienten mit follikulären Lymphom, die auf eine Induktionstherapie mit Rituximab plus Chemotherapie angesprochen hatten, senkte die Erhaltungstherapie über 2 Jahre mit Rituximab (MabThera®) das Risiko eines Rezidivs um 50%. Dies zeigten die Ergebnisse der Phase III-Studie PRIMA. EHA 2010
Bendamustin beim follikulären und Mantelzell-Lymphom
Die finalen Ergebnisse der Phase-III-Studie der Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), die BR mit CHOP-R bei unbehandelten Patienten mit follikulären, indolenten und Mantelzell-Lymphomen verglich, bestätigen die überlegene Rolle von BR. Damit sind die Tage der CHOP-haltigen Regimes in der First-line-Therapie bei Patienten mit dieser Art von Lymphomen gezählt. ASH 2009
Second-Line-Therapie und autologe Stammzelltransplantation bei fortgeschrittenen follikulären Lymphomen
Nutzen und Verträglichkeit einer hochdosierten Chemotherapie plus anschließende Stammzelltransplantation nach Rezidiv bei Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom, bei denen noch keine Transplantation durchgeführt werden konnte, waren Gegenstand einer retrospektiven Analyse der German Low Grade Lymphoma Study Group (GLSG). Die Ergebnisse wurden bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie 2009 präsentiert. DGHO 2009
Längere Rituximabtherapie zeigt anhaltenden Vorteil
Bei Patienten mit follikulärem Lymphom wurde eine Monotherapie mit Rituximab untersucht und verglichen ob eine anschließende Rituximab-Erhaltung bei den Respondern die Prognose weiter verbessern kann. Inzwischen liegen die Langzeitergebnisse knapp zehn Jahre nach der Randomisierung vor. ESMO/ECCO 2009
Kurze Chemo-Immuntherapie bei Älteren sicher und effektiv
Ältere Patienten mit follikulärem Lymphom profitieren von einer kurzen Chemo-Immuntherapie und Konsolidierung mit Rituximab. Dies zeigen die ersten Ergebnisse einer italienischen Studie, die bei der EHA-Jahrestagung in Berlin vorgestellt wurde. EHA 2009
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Chronische lymphatische Leukämie
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BTK)-Inhibitor PCI-32765 in Phase I Studie
Eine multizentrische Phase I-Studie prüfte die Wirksamkeit und Sicherheit des neuartigen oralen Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitor PCI-32765 bei Patienten mit rezidivierenden oder refraktären B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL), einschließlich chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Morbus Waldenström. ASH 2010
Phase I Studie: CAL-101 zeigt hohe Wirksamkeit bei Patienten mit rezidivierender oder therapierefraktärer CLL
CAL-101, ein oraler, isoform-selektiver PI3Kδ-Inhibitor, zeigt günstige pharmakodynamische Effekte und eine hohe klinische Aktivität ohne ausgeprägte Toxizität bei stark vorbehandelten Patienten mit prognostisch ungünstiger chronisch lymphatischer Leukämie (CLL). ASH 2010
Nicht alle CLL mit p53-Mutation verlaufen schlecht
Eine p17-Deletion und eine isolierte p53-Mutation sind bei CLL-Patienten mit einem schlechten Therapieansprechen und einer raschen Progression assoziiert. Die German CLL Study Group (GCLLSG) präsentierte die Ergebnisse einer Studie, die im Rahmen der CLL8-Studie durchgeführt wurde: evaluiert wurde der Einfluss der p53-Mutation auf das Outcome der Therapie mit R-FC und FC. EHA 2010
FCR verbessert Überleben bei fitten Patienten mit CLL
Das Update der CLL8-Studie konnte für die Dreierkombination Fludarabin/Cyclophosphamid/Rituximab (FCR) erstmals auch einen Überlebensvorteil gegenüber dem Standard FC nachweisen. Die Immunochemotherapie FCR wird nach Ansicht der Experten der neue Goldstandard bei der Behandlung von körperlich fitten Patienten mit CLL. ASH 2009
Neuer CD20-Antikörper Ofatumumab bei Fludarabin-refraktären Patienten: Interimsanalyse einer Phase-III-Studie
Stark vorbehandelte Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie, die gegenüber Fludarabin refraktär sind und auch auf Alemtuzumab nicht ansprechen oder nicht geeignet sind, können von Ofatumumab profitieren. Der neue CD20-Antikörper zeigt den Interimsergebnissen einer Phase-III-Studie zufolge in dieser prognostisch ungünstigen Patientengruppe eine hohe Aktivität. EHA 2009
Randomisierte Studie belegt hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Bendamustin
Ein direkter Vergleich von Bendamustin und Fludarabin bei Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie, die bereits ein Rezidiv erlitten haben, wurde bei der gemeinsamen Jahrestagung 2009 von ECCO (European Cancer Organisation) und ESMO (European Society for Medical Oncology) in Berlin präsentiert. ESMO/ECCO 2009
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MCL-Younger-Studie: Hochdosiertes ARA-C verbessert die Behandlungs-Ergebnisse
Hochdosiertes ARA-C in Kombination mit Rituximab-CHOP und autologer Stammzelltransplantation (ASCT) steigert die Anzahl kompletter Remissionen und verlängert die Zeit bis zum Therapieversagen bei nur geringem Anstieg der Toxizität. Aus diesem Grund stellt dieses Regime den neuen Therapie-Standard bei Patienten bis 65 Jahre mit neu diagnostiziertem MCL dar. Dies ist das Ergebnis der MCL-Younger-Studie, die auf dem ASH 2010 vorgestellt wurde. ASH 2010
Fortgeschrittenes Mantelzell-Lymphom
Autologe Stammzelltransplantation und R-CHOP verlängern die Remissionsdauer bei Patienten mit fortgeschrittenem Mantelzell-Lymphom. Eine gepoolte Analyse zeigt, dass die Effekte der beiden Therapieoptionen unabhängig voneinander sind. DGHO 2010
Rituximab auch beim Mantelzell-Lymphom wirksam
Der Zusatz des CD-20-Antikörpers Rituximab zur Chemotherapie verbessert die Behandlungsergebnisse bei einigen Lymphom-Erkrankungen. Weniger gut nachgewiesen war der Nutzen der Immunochemotherapie bisher beim Mantelzell-Lymphom. Nun liegt eine neues Update einer Studie vor, in der R-CHOP und CHOP bei fortgeschrittenem Mantelzell-Lymphom verglichen wurden. DGHO 2009
Bendamustin beim follikulären und Mantelzell-Lymphom
Die finalen Ergebnisse der Phase-III-Studie der Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), die BR mit CHOP-R bei unbehandelten Patienten mit follikulären, indolenten und Mantelzell-Lymphomen verglich, bestätigen die überlegene Rolle von BR. Damit sind die Tage der CHOP-haltigen Regimes in der First-line-Therapie bei Patienten mit dieser Art von Lymphomen gezählt. ASH 2009
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Expertenrunde: Aktuelle Entwicklungen in der Hämatoonkologie
Während bei der AML, ALL und dem MDS die Therapieoptimierung mit vorhandenen Optionen im Vordergrund der Präsentationen stand, wurden für die Therapie des Myeloms auf dem diesjährigen ASCO in Chicago neue Substanzen vorgestellt und diskutiert. Neben diesen Neuigkeiten wurden aber auch der Stellenwert der Strahlentherapie, die Wertigkeit der Erhaltungstherapie und der Stand der Biomarkerassoziierten, individuellen Therapie ausführlich beleuchtet. Experten fassen in dieser Gesprächsrunde die Highlights zusammen und kommentieren die Bedeutung dieser Daten für die weitere Entwicklung in der Hämatoonkologie. ASCO 2010
Expertenrunde Hämatoonkologie
Es diskutierten Prof. Norbert Gattermann (Düsseldorf), Prof. Dietger Niederwieser (Leipzig), Prof. Tim Brümmendorf (Aachen), Prof. Orhan Sezer (Würzburg), Dr. Kai Neben (Heidelberg) ASH 2009
Prof. Dr. Dreyling: Therapie des Lymphoms
Bei fortgeschrittener CLL konnte erstmals ein Überlebensvorteil mit dem R-FC-Schema (Rituximab, Fludarabin, Cyclophosphamid) gegenüber der Standardchemo FC gezeigt werden. R-FC ist damit Standard in der Erstlinientherapie der CLL. Beim follikulären Lymphom ist Bendamustin-Rituximab eine effektive und gut verträgliche Option neben CHOP-R. Ermutigende Studienergebnisse gibt es auch bezüglich molekularer Therapieansätze mit Lenalidomid und Bortezomib. ASH 2009
Expertenrunde Hämatoonkologie
Es diskutieren Prof. Dr. Michael Hallek (Köln), Prof. Dr. Dietger Niederwieser (Leipzig), Prof. Dr. Jörg Schubert (Homburg/Saar) ASCO 2009
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Aktualisiert am: 20.01.12 - 17:57
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Mitgliederzeitschrift der DKG. Im Fokus: Komplementäre Onkologie - Definition und aktuelle Erkenntnisse.
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