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Archiv - Multiples Myelom


Diagnostik
Ganzkörper-MRT bei asymptomatischem multiplem Myelom
Ob eine Ganzkörper-MRT die individuelle Risikoabschätzung bei Patienten mit asymptomatischer monoklonaler Plasmazellerkrankung verbessern kann, war Gegenstand einer bei der Jahrestagung der DGHO 2009 präsentierten Studie.
DGHO 2009
Immunphänotypisierung mittels multiparametrischer Durchflusszytometrie ermöglicht Identifizierung einer prognostisch günstigen Subgruppe
Der Einsatz der multiparametrischen Durchflusszytometrie in der Primärdiagnostik des multiplen Myeloms ermöglicht die frühzeitige Identifizierung von Patienten, die trotz symptomatischer Erkrankung mehr als 5% residuale normale Plasmazellen im Knochenmark-Plasmazellkompartiment aufweisen und eine relativ günstige Prognose haben.
EHA 2009


Therapie allgemein
Bestandteil aus grünem Tee hemmt Myelomzellen
Ein Bestandteil des Grüntees, Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), soll signifikante tumorsuppressive Eigenschaften haben. Bei der Jahrestagung der DGHO 2009 wurde eine In-vitro-Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Substanz dosisabhängig das Wachstum von Myelomzellen hemmen kann. Dabei reichte eine sehr niedrige Konzentration.
DGHO 2009
Erholung der Nierenfunktion durch Bortezomib-Kombination: Ergebnisse einer Phase-II-Studie
Myelom-Patienten mit akutem Leichtketten-induzierten Nierenversagen profitieren von Bortezomib in Kombination mit Doxorubicin und Dexamatheson (BDD). Dies zeigen die Ergebnisse einer bei der EHA-Jahrestagung in Berlin präsentierten Phase-II-Studie, in der BDD zu einer Erholung der glomerulären Filtrationsrate führte.
EHA 2009


Primärtherapie
Multiples Myelom: Therapiefortschritte auch bei ungünstiger Zytogenetik
Aktueller Therapiestandard für jüngere Myelompatienten ist eine hochdosierte Chemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation (ASZT). Aber welches Induktionsschema ist am effektivsten, welche Erhaltungstherapie sollte der ASZT folgen und welches Vorgehen empfiehlt sich bei Patienten mit ungünstigen zytogenetischen Veränderungen? Licht ins Dunkel bringen zwei Auswertungen einer Phase-III-Studie, die von der HOVON Myeloma Working Party und der German Multiple Myeloma Group GMMG aufgelegt wurde.
ASH 2010
Lenalidomid senkt Progressionsrisiko bei MM
Die Suche nach Therapien, die beim Multiplen Myelom (MM) die progressionsfreie Zeit verlängern, dauert weiterhin an. In diesem Zusammenhang zeigt eine neue Studie vielversprechende Ergebnisse für den fortdauernden Einsatz von Lenalidomid bei neu diagnostizierten Patienten mit MM.
ASH 2010
Multiples Myelom – Neues zur Induktionstherapie und Erhaltungstherapie
Aktuell auf dem 46. Annual Meeting der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago wurden neue Daten zum Multiplen Myelom (MM) vorgestellt: Zoledronsäure verlängert signifikant das Gesamtüberleben bei Patienten mit neu diagnostiziertem MM. Neues gab es auch zur Lenalidomid-Erhaltungstherapie nach Transplantation und zur Behandlung von neu diagnostizierten Myelompatienten mit dem RVD-Schema.
ASCO 2010
Multiples Myelom: 3-Jahres Follow-up VISTA Studie
Auch nach dreijähriger Nachbeobachtungszeit bestätigen sich die ersten Ergebnisse der VISTA-Studie, die einen Überlebensvorteil einer Primärtherapie mit Bortezomib plus MP gegenüber der alleinigen Therapie mit MP gezeigt hat. Dieser Vorteil konnte auch nicht durch verschiedene, teilweise Bortezomib-haltige Zweitlinientherapien ausgeglichen werden.
ASH 2009
Multiples Myelom: Bortezomib-Dexamethason Induktion vor HDT-ASCT
Die erste Auswertung der IFM2005-01 Studie hat höhere Remissionsraten für eine Induktionstherapie mit Bortezomib-Dexamethason (VD) gegenüber Vincristin-Doxorubicin-Dexamethason (VAD) gezeigt. In der auf dem ASH 2009 vorgestellten neuen Analyse wurden erstmals Daten zum progressionsfreien Überleben in dieser Phase-III-Studie berichtet.
ASH 2009
Primätherapie mit Lenalidomid plus MP
Die erste geplante Zwischenauswertung einer Phase-III-Studie erbrachte ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben durch eine Primärtherapie mit Lenalidomid plus MP gefolgt von einer Lenalidomid-Erhaltungstherapie gegenüber MP alleine.
ASH 2009
Bortezomib in der Induktionstherapie bei neu diagnostiziertem multiplem Myelom
Ziel insbesondere bei jüngeren Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom ist eine Induktionschemotherapie gefolgt von einer Hochdosis-Chemotherapie und eine autologe Stammzelltransplantation. In einer offenen prospektiven Studie an 36 deutschen Studienzentren wurde die Kombination Bortezomib, Cyclophosphamid und Dexamethason als Induktionschemotherapie bei Patienten bis zu 60 Jahren untersucht.
DGHO 2009
Metaanalyse belegt die Rolle von molekularen Therapien beim multiplen Myelom
Patienten mit multiplem Myelom sollen nach Möglichkeit eine Stammzelltransplantation erhalten. Ist diese nicht möglich, wird eine Chemotherapie eingesetzt, die auf der Kombination Melphalan und Prednison beruht. Inzwischen konnten aber, zum Beispiel durch Zugabe von Thalidomid oder Bortezomib bessere Ergebnisse erzielt werden.
ESMO/ECCO 2009


Rezidivtherapie
Multiples Myelom – Neues zur Induktionstherapie und Erhaltungstherapie
Aktuell auf dem 46. Annual Meeting der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago wurden neue Daten zum Multiplen Myelom (MM) vorgestellt: Zoledronsäure verlängert signifikant das Gesamtüberleben bei Patienten mit neu diagnostiziertem MM. Neues gab es auch zur Lenalidomid-Erhaltungstherapie nach Transplantation und zur Behandlung von neu diagnostizierten Myelompatienten mit dem RVD-Schema.
ASCO 2010
Weiterbehandlung mit Lenalidomid/Dexamethason verbessert Gesamtüberleben
Den Ergebnissen einer retrospektiven Analyse zufolge lässt sich bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom, die auf Lenalidomid/Dexamethason mit einer mindestens partiellen Response ansprechen, durch Fortführung der Therapie das Gesamtüberleben verbessern.
EHA 2009


Videos
Aktuelle Entwicklungen in der Hämatoonkologie
Experten disskutieren und erläutern neue Studiendaten und aktuelle Entwicklungen bei hämatoonkologischen Erkrankungen. Ein Schwerpunkt waren die neuen Substanzen zur Induktions- und Erhaltungstherapie als neue Strategie beim Multiplen Myelom. Neue Daten wurden auch zur Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie und zum diffus großzelligen B-Zell-Lymphom vorgestellt.
ASH 2010
Multiples Myelom - State of the Art 2010
Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) trafen sich führende Experten um über Neues aber auch Bewährtes zum Multiplen Myelom zu berichten. Welche diagnostischen Maßnahmen sind heute Standard beim Multiplen Myelom? Welche Kriterien bestimmen die Therapiewahl? Welchen Stellenwert hat die Bisphosphonattherapie? Der State of the Art beim Multiplen Myelom wird in einem interdisziplinären Expertengespräch an Hand neuer Daten und praxisbezogener Thesen diskutiert.
DGHO 2010
Expertenrunde Hämatoonkologie
Es diskutierten Prof. Norbert Gattermann (Düsseldorf), Prof. Dietger Niederwieser (Leipzig), Prof. Tim Brümmendorf (Aachen), Prof. Orhan Sezer (Würzburg), Dr. Kai Neben (Heidelberg)
ASH 2009
Expertenrunde: Aktuelle Entwicklungen in der Hämatoonkologie
Während bei der AML, ALL und dem MDS die Therapieoptimierung mit vorhandenen Optionen im Vordergrund der Präsentationen stand, wurden für die Therapie des Myeloms auf dem diesjährigen ASCO in Chicago neue Substanzen vorgestellt und diskutiert. Neben diesen Neuigkeiten wurden aber auch der Stellenwert der Strahlentherapie, die Wertigkeit der Erhaltungstherapie und der Stand der Biomarkerassoziierten, individuellen Therapie ausführlich beleuchtet. Experten fassen in dieser Gesprächsrunde die Highlights zusammen und kommentieren die Bedeutung dieser Daten für die weitere Entwicklung in der Hämatoonkologie. ASCO 2010
Expertenrunde Hämatoonkologie
Es diskutieren Prof. Dr. Michael Hallek (Köln), Prof. Dr. Dietger Niederwieser (Leipzig), Prof. Dr. Jörg Schubert (Homburg/Saar)
ASCO 2009

 



Aktualisiert am: 20.01.12 - 17:56



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