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Archiv - Kolorektales Karzinom


Diagnostik
Biomarker zur Optimierung der Darmkrebstherapie
Seit einigen Jahren suchen Ärzte nach Biomarkern bei Krebspatienten, um die Heilungschancen zu verbessern. Dabei handelt es sich um Informationen, die Rückschlüsse über die Eigenschaften der Krebszellen zulassen. Durch Informationen über Biomarker können Ärzte beim Darmkrebs heute bereits gezielter Wirkstoffe einsetzen.



Operation
Welche chirurgischen Eingriffe sind heut möglich?
Beim diesjährigen Kongress für Viszeralmedizin sprach Prof. Dr. med Stefan Post, Universitätsklinikum Mannheim, im Rahmen einer Pressekonferenz über die chirurgischen Möglichkeiten bei gastrointestinalen Tumorerkrankungen. Organerhalt und Selektivität bei Krebsoperationen standen dabei im Mittelpunkt.



Neoadjuvante Therapie
Neue Aspekte bei der Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome
Die Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome hat sich in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Oxaliplatin, Irinotecan und verschiedener zielgerichteter Substanzen stark verändert. Auf dem DKK 2010 wurden nun Ergebnisse zur neoadjuvanten Therapie kolorektaler Lebermetastasen sowie zu Panitumumab in Kombination mit FOLFIRI sowohl in der Erstlinien- als auch in der Zweitlinientherapie vorgestellt.
DKK 2010
Phase-I-Studie belegt Aktivität beim Kolorektalkarzinom
Ein potenter Inhibitor von Rezeptor-Tyrosin- und Serin/Threonin-Kinasen hat sich bei therapierefraktären Patienten mit fortgeschrittenem Kolorektalkarzinom als sehr aktiv erwiesen. Knapp 60% sprachen mit einer Remission oder Stabilisierung an.
DGHO 2009
Capecitabin könnte 5-FU bei Chemoradiotherapie ersetzen
In einer Phase-III-Studie wurde bei neoadjuvanter Anwendung von Cape­ci­tabin im Rahmen der perioperativen Chemoradiotherapie (CRT) des lokal fortgeschrittenen Rektal­karzinoms ein Trend zu einem besseren Tumor-Downstaging im Vergleich zur Standard­substanz 5-FU beobachtet. Capecitabin zeigte somit Potential als Ersatz für 5-Fluorouracil. Endgültige Wirksamkeitsresultate bezüglich des primären Studienendpunkts Gesamtüberleben werden 2010 erwartet.
ASCO 2009


Adjuvante Chemotherapie
Klinische und molekulare Marker sollen Therapieentscheid erleichtern
Um die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms besser auf den individuellen Patienten zuzuschneidern, sucht man seit einiger Zeit intensiv nach Markern für Prognose und Prädiktion des Therapie-Effekts. Mit diesem Thema beschäftigten sich mehrere Vorträge auf der diesjährigen ASCO-Tagung.
ASCO 2009
Adjuvante Therapie beim frühen Kolonkarzinom
Die erste Phase-III-Studie mit Bevacizumab in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms ist negativ ausgegangen: Die Therapie mit dem Antikörper zusätzlich zur Chemotherapie führte nicht zu einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens.
ASCO 2009


Zielgerichtete Therapie
Molekulare Marker beim fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom
Zum optimalen Therapieentscheid werden beim fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom die molekularen Biomarkeranalysen immer bedeutsamer. Aktuelle Auswertungen der COIN-, CRYSTAL- und OPUS-Studie geben neue Hinweise auf die Bedeutung von KRAS, BRAF und andere Marker.
ASCO 2010
N0147 Studie: Trotz KRAS Selektion kein Vorteil durch Cetuximab plus FOLFOX
Trotz Berücksichtigung des KRAS Mutationsstatus zeigt sich in Auswertungen der N0147 Studie kein Vorteil für die Kombination von Cetuximab mit FOLFOX zur adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms im UICC-Stadium III. Neben den Daten zum krankheitsfreien Überleben und Gesamtüberleben müssen auch auf die Toxizität und Ergebnisse bei den über 70-jährigen Patienten hingewiesen werden.
ASCO 2010
EGFR-Antikörper zur Erstlinientherapie des Kolorektalen Karzinoms: Unklare Rolle durch uneinheitliche Ergebnisse
Verbessert die Gabe von EGFR-Antikörpern tatsächlich die Erstlineintherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC), beim KRAS-Wildtyp? Auf dem Kongress ECCO 15 – ESMO 34 in Berlin vorgestellte Arbeiten mit Cetuximab und Panitumumab deuten darauf hin. In der größten Studie (COIN) aber zeigen EGFR-Antikörper kaum positive Effekte.
ECCO/ESMO 2009
Prophylaxe von Hauttoxizitäten bei Panitumumab-Therapie sinnvoll
Die häufigsten Nebenwirkungen einer Panitumumab-Behandlung sind Hautreaktionen. Inwiefern eine präventive Gabe von Feuchtigkeitscremes, Steroiden usw. die Inzidenz von dermatologischen Reaktionen senken kann, untersuchte die STEPP-Studie. Die Daten wurden auf dem diesjährigen ASCO GI vorgestellt.
ASCO GI 2009


Palliative Therapie
MACRO-Studie: Bevacizumab als Erhaltungstherapie beim metastasierten Kolorektalkarzinom
Eine Erhaltungstherapie mit Bevacizumab beim metastasierten Kolorektalkarzinom ist einer Kombinationserhaltungstherapie möglicherweise nicht unterlegen. Darauf deuten die Daten der MACRO-Studie, die auf dem diesjährigen ASCO vorgestellt wurde, hin. Dennoch müssen weitere Studien diesen Effekt genauer untersuchen.
ASCO 2010
Capecitabin und Oxaliplatin (XELOX) überlegen gegenüber 5-FU/LV bei Therapie des CRC im UICC-Stadium III
In Kombination mit Oxaliplatin ist Capecitabin der Therapie mit Fluorouracil/Leucovorin (5-FU/LV) bei der Behandlung des kolorektalen Karzinoms im Stadium 3 überlegen. So das Ergebnis einer auf dem Kongress ECCO 15 – ESMO 34 in Berlin vorgestellten Phase III-Studie, die über das krankheitsfreie Überleben von 1886 Patienten berichtet.
ECCO/ESMO 2009
Reinduktion von Oxaliplatin und Linderung chronischer Neurotoxizitäten beim Kolorektalkarzinom
Eine Auswertung von Patientendaten ergab, dass die Dauer des Intervalls zwischen zwei FOLFOX-Therapien oder des progressionsfreien Überlebens nach einer First-Line-Therapie mit FOLFOX die Wirksamkeit einer Reinduktion von Oxaliplatin prognostiziert [1]. Dosislimitierende kumulative chronische sensorische Neurotoxizitäten im Zusammenhang mit Oxaliplatin konnten in einer Phase-III-Studie mit Ca/Mg-Infusionen signifikant reduziert werden [2].
ASCO 2009
Interview Prof. Kubicka und PD Dr. Arnold
Die Phase-III-Studie KRK0504 untersucht die Therapie mit Bevacizumab „beyond progression“ nach Versagen einer Chemotherapie mit Bevacizumab in der Erstlinie des metastasierten kolorektalen Karzinoms. Studienleiter ist Prof. Kubicka, der hier zusammen mit Dr. Arnold die Rationale für diese derzeit rekrutierende Studie erörtert. ASCO 2009


Lebermetastasen
Neue Aspekte bei der Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome
Die Therapie metastasierter kolorektaler Karzinome hat sich in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Oxaliplatin, Irinotecan und verschiedener zielgerichteter Substanzen stark verändert. Auf dem DKK 2010 wurden nun Ergebnisse zur neoadjuvanten Therapie kolorektaler Lebermetastasen sowie zu Panitumumab in Kombination mit FOLFIRI sowohl in der Erstlinien- als auch in der Zweitlinientherapie vorgestellt.
DKK 2010
Nutzen einer zusätzlichen Radiofrequenzablation zur Chemotherapie bei nicht-resektablen Lebermetastasen überprüft
Zunehmend wird bei Patienten mit einer begrenzten Anzahl nicht-resektabler Lebermetastasen zusätzlich zur Chemotherapie die Radiofrequenzablation (RFA) eingesetzt. Der Nutzen dieser kombinierten Therapie wurde jetzt erstmalig prospektiv überprüft.
WCGIC 2009
Effektivität und Sicherheit von Chemo- und Radioembolisation bei Lebermetastasen
CRC-Patienten mit nicht-resezierbaren Lebermetastasen haben eine sehr schlechte Prognose - mit 5-Jahres-Überlebensraten von unter 5%. Lokale Verfahren wie die transarterielle Chemoembolisation (TACE) oder die Radioembolisation können die Prognose dieser Patienten verbessern, wie jetzt zwei auf dem World Congress on Gastrointestinal Cancer 2009 vorgestellte Studien zeigten.
WCGIC 2009


Videos
Aktuelles zum Mast- und Enddarmkrebs
Wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestelltEin künstlicher Darmausgang als Folge einer Mastdarmoperation ist für Patienten sehr belastend. Eine Bestrahlung vor der Operation kann die Ergebnisse deutlich verbessern, die Kombination mit einer intensivierten Chemotherapie hilft hingegen nicht. Dieses und weitere Ergebnisse vom ASCO erörtert Prof. Schmiegel hier im Interview.
ASCO 2009

 

Expertenrunde Gastrointestinale Tumoren
Es diskutieren Prof. Dr. Dirk Arnold (Halle/S.), Prof. Dr. Stefan Kubicka (Hannover), PD Dr. Florian Lordick (Heidelberg), PD Dr. Manfred Lutz (Saarbrücken), PD Dr. Helmut Oettle (Berlin), Prof. Dr. Hanno Riess (Berlin), Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm), PD Dr. Udo Vanhöfer (Hamburg). ASCO 2009
 



Aktualisiert am: 20.01.12 - 17:55



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