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Krebstherapien


Therapie älterer Patienten
Bei älteren Krebspatienten sollte ein geriatrisches Assessment erfolgen
Bei alten Krebs-Patienten stehen Behandler vor besonderen Herausforderungen. Das biologische Alter spielt für Therapieentscheidungen eine wichtige Rolle, zudem sind Daten aus klinischen Studien für diese Patientengruppe rar. Die Arbeitsgruppe Geriatrische Onkologie forderte daher bei der AIO-Herbsttagung, ein geriatrisches Assessment vorzunehmen und verstärkt altersspezifische Studien durchzuführen.
AIO 2011
Aktuelle Studienlage zur onkologischen Therapie alter Patienten
Sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten besteht oftmals die Meinung, dass eine onkologische Therapie im Alter zu risikoreich und wenig erfolgreich sei. Dabei ist die Behandlung bei älteren Krebspatienten oft genauso effektiv wie bei jüngeren. Dies wurde in einem Satellitensymposium der Firma Roche im Rahmen des DKK 2010 [1] deutlich, bei dem Experten die aktuelle Studienlage zur Behandlung verschiedener Tumorentitäten wie Darm-, Brust-, und Lungenkrebs sowie der CLL speziell bei älteren Patienten vorstellten.


Strahlentherapie
Highlights vom DEGRO 2011
Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) ist mittlerweile der größte deutschsprachige Kongress zum Thema Radioonkologie/Strahlentherapie. Auch 2011 standen wieder Präzision und Sicherheit der modernen Strahlentherapie im Mittelpunkt. IMRT und IGRT ermöglichen dank technischem Fortschritt zunehmend präzisere und damit schonendere Krebsbehandlungen. Professor Heinz Schmidberger aus Mainz fasst im Audiointerview die Highlights und wichtigsten Themen zusammen.
DEGRO 2011


Palliative Therapie
Ökonomie vs. Ethik in der Onkologie
Der Medizinethiker Prof. Dr. Maio, Freiburg, fordert in einer Keynote Lecture, gerade bei onkologischen Patienten umzudenken, weil sie besonders schwach sind: Hier dürfe die Ökonomie nicht im Vordergrund stehen. Zudem sollten Mediziner mehr mit ihnen sprechen, auch über die Grenzen der Therapie, und die Seelsorge wieder stärker übernehmen.
DKK 2012


Komplementärtherapie
Supportive Maßnahmen der Komplementärmedizin
Bei der Symptomkontrolle im Rahmen maligner Erkrankungen können auch komplementäre Verfahren bedeutende Beiträge liefern. Dies wird hier am Beispiel einiger wichtiger bzw. häufiger Symptome von Tumorpatienten dargestellt. Dabei können und sollen komplementäre Verfahren die Therapiemöglichkeiten sinnvoll ergänzen bzw. nur dort angewendet werden, wo keine sonstigen etablierten Verfahren verfügbar sind.
Komplementäre Medizin und wissenschaftliche Medizin – brauchen wir einen Paradigmenwechsel?
Jeder in der Onkologie tätige Arzt kennt die Frage seiner Patienten „Was kann ich sonst noch tun?“. Wirklich fundierte Erkenntnisse fehlen häufig. Der Wunsch, zumindest im Rahmen eines psychoonkologischen empathischen Ansatzes eine Antwort zu geben, führt zu keiner inhaltlich befriedigenden Lösung. Bereits bei der Definition, welche Verfahren unter die komplementärmedizinischen gehören, ist kaum Einigkeit zu erzielen.
Antioxidanzien und andere Mikronährstoffe in der komplementären Onkologie
Ohne Frage ist die ausgewogene Ernährung des Tumorpatienten mit Makro- und Mikronährstoffen ein wesentlicher Faktor innerhalb der Therapie. Ein gezielter Ausgleich von Mangelerscheinungen sollte zunächst über eine ausführliche Ernährungsberatung und -begleitung, ggf. orale Supplemente und – wenn dies nicht ausreichend ist – auch über eine parenterale Ernährung erfolgen.
Komplementäre Therapieverfahren in der Onkologie: Homöopathie
Homöopathische Behandlungen werden in deutschsprachigen, aber auch in anderen Ländern von Krebspatienten häufig und z. T. über längere Zeiträume in Anspruch genommen. Prospektive Beobachtungsstudien zur Anwendung bei den verschiedensten Erkrankungen weisen in der Regel auf einen Nutzen der homöopathischen Behandlung hin. Die vorliegenden randomisierten Therapiestudien und deren Ergebnisse werden in den bisher publizierten Übersichtsarbeiten und Metaanalysen kontrovers beurteilt.
Komplementäre Onkologie – ist ein evidenzbasierter Ansatz möglich und sinnvoll?
Die Nutzerrate für komplementäre und sog. alternative Verfahren ist bei Patienten mit Krebserkrankungen sehr hoch. Verlässt der Patient jedoch komplett die medizinische Betreuung, sind eine Heilung oder zumindest Besserung und Symptomkontrolle nicht mehr gewährleistet. Für den Einsatz einiger der komplementären Therapien, Verfahren und Substanzen aus der Natur- und Erfahrungsheilkunde gibt es durchaus eine Rationale.


Diverses
Norddeutscher Zytostatika-Workshop
Auf dem 20. NZW der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) kamen in Hamburg Pharmazeuten zusammen, um mit Ärzten, Gesundheitsexperten und Patientenvertretern über gesetzliche Änderungen in der Versorgung von Tumorpatienten und weitere wichtige berufspolitische Themen zu diskutieren.
 
Therapiealgorithmen Onkologie – eine längst überfällige Darstellung
In wenigen Disziplinen werden Therapieentscheidungen so stark durch aktuelle Forschungsergebnisse beeinflusst wie in der Onkologie. Der rasche Fortschritt der Tumorbiologie und die Entdeckung zahlreicher klinischer oder molekularbiologischer Marker haben die Entwicklung von der Standard-Therapie zu einer „personalisierten Therapie“ für Subgruppen von Patienten beschleunigt. Klassische Lehrbücher hinken dieser Entwicklung zwangsläufig hinterher. Abhilfe schaffen jetzt die „Therapiealgorithmen Onkologie“, eine bislang einzigartige Zusammenstellung von Behandlungsstrategien.



Aktualisiert am: 10.04.12 - 14:44



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Forum aktuell Mitgliederzeitschrift der DKG. Im Fokus: Komplementäre Onkologie - Definition und aktuelle Erkenntnisse.